Die Sky-Frühjahrsvorschau: SK Rapid Wien

via Sky Sport Austria

Am Sonntag trifft Rapid zuhause auf WSG Tirol (ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – monatlich kündbar). Die Hütteldorfer überwinterten auf Platz drei, mit einem Punkt vor dem WAC. Vom zweiten Platz trennen Rapid mittlerweile schon zehn Zähler. Unser Vereinsredakteur Phillip Lautischer hat die Wiener vor dem Ligastart genauer unter die Lupe genommen. 

Transfers:

Zugänge:

Ercan Kara (SV Horn)

Dejan Petrovic (NK Aluminij)

Abgang: Aliou Badji (El Ahly)

Barisic hat es tatsächlich geschafft, Badji für gut zwei Millionen Euro nach Ägypten zu verkaufen. Mit Kara wurde für rund 200.000 Euro ein neuer Stoßstürmer verpflichtet. Sein Vertrag läuft bis 2022. Dem 24-Jährigen wird großes Selbstbewusstsein attestiert. Er ist davon überzeugt, dass er auch in der Bundesliga treffen wird. Trotz des geplatzten Transfers von Ljubicic wurde mit Petrovic (22 Jahre) ein neuer passsicherer Sechser verpflichtet. Ihn hat Barisic schon seit seiner Zeit als Cheftrainer in Ljubljana auf dem Radar. Kolportierte Ablöse: 500.000 Euro. Vertrag bis 2023. Beide Neuzugänge sollen die Zeit bekommen, um sich an das höhere Niveau heranzuarbeiten.

Vorbereitung:

Alle schwärmen von Topbedingungen im Rahmen des Trainingslagers in Belek. Nachdem zuvor in Wien die körperlichen Grundlagen im Vordergrund standen, konnte in der Türkei auf perfekten Rasenplätzen an taktischen und spielerischen Details gearbeitet werden. Allerdings verliefen die Testspiele trotz phasenweiser guter Leistungen insgesamt nicht nach Wunsch. Nur eines von fünf konnte gewonnen werden. Zudem gab es mediale Aufregung nach Rot gegen Kühbauer wegen eines verbalen Fehlverhalten gegenüber dem Schiedsrichter beim Sieg gegen NK Maribor.

Der letzte Test, eine gute Woche vor dem Pflichtspielauftakt, wirft Fragen auf. Beim 1:1 gegen Horn kam der Zweitligist speziell in Hälfte eins viel zu leicht zu mehreren Großchancen. Kühbauer hofft, dass die Mannschaft das Spiel als Warnung auffasst.

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Spielanlage:

Rapid hat mit dem 4-2-3-1 und dem 3-5-2 zwei Systeme, die dem jeweiligen Gegner angepasst zum Einsatz kommen sollen. In der Vorbereitung wurde an den Feinheiten gefeilt. Besonders das Anlaufverhalten war ein Thema. Die Muster im Spiel nach vorne wurden erneuert. Zu Hause will Grün-Weiß zukünftig mehr spielerische Dominanz ausstrahlen und effizienter vor dem Tor werden. Die schwache Heimstatistik vom Herbst soll der Vergangenheit angehören.

Mögliche Aufstellung:

Weitere mögliche Aufstellung:

Je nach Gegner eventuell auch in einem 3-5-2.

„Rising Stars“:

Mehrere Junge kämpfen um ihre Chance auf Einsätze. Besonders im Fokus steht Yusuf Demir. Seit dem letzten Pflichtspiel vor der Winterpause (3:0 bei der Admira) ist er mit 16 Jahren der jüngste Rapidler, der je in der Bundesliga zum Einsatz kam. Der ÖFB-U17-Teamspieler hat einen sensationellen linken Fuß. Auch im körperlichen Bereich hat er Schritte nach vorne gemacht. Demirs Entwicklung wird definitiv weiter zu beobachten sein.

Saisonziel:

Das Ziel ist ein internationaler Startplatz. Im optimalen Fall kann man sich mit Platz drei in der Liga direkt für die EL-Gruppenphase qualifizieren. Kurzfristiges Ziel ist es, nach der Punkteteilung in Schlagdistanz zu Salzburg und dem LASK zu sein und danach oben anzugreifen. Positive Emotionen sollen her.

Budget: 30 Mio Euro

Durchschnittsalter Kader: 24,5 Jahre

Kadergröße: 29 Spieler

Prognose Vereinsredakteur:

Rapid hat 2019 insgesamt einen Aufwärtstrend verzeichnet. Die positive Entwicklung in mehreren Bereichen sollte weiter fortgesetzt werden. Junge Eigenbauspieler erhalten wieder die Perspektive auf Einsätze bei den Profis. Der Druck auf die Arrivierten erhöht sich. Platz drei in der Liga muss das Ziel sein. Allerdings ist mit starker Konkurrenz zu rechnen. Wichtig wäre die fixe Qualifikation für eine Gruppenphase, um im Sommer frühzeitig die Kaderplanung vorantreiben zu können.

Tipp Endplatzierung: Platz 3

Das Restprogramm – Der Kampf um die Meistergruppe