Die Sky-Frühjahrsvorschau: SKN St.Pölten

via Sky Sport Austria

Am Sonntag trifft der SKN St.Pölten daheim auf die Admira (ab 13:30 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – monatlich kündbar). Die Niederösterreicher befinden sich aktuell auf dem neunten Tabellenrang. Die beiden Teams trennt lediglich ein Punkt. Unser Vereinsredakteur Simon Gronister hat die St.Pöltner vor dem Ligastart genauer unter die Lupe genommen. 

Transfers:

Zugänge:

Michael Schimpelsberger (vereinslos)

Nico Gorzel (vereinslos)

Stefan Stangl (vereinslos)

Alan Lima Carius (Volta Redonda, BRA)

Nicolas Meister (LASK)

Christoph Klarer (FC Southampton)

Cory Burke (Philadelphia Union)

Kofi Schulz (SKU Amstetten)

Marcel Tanzmayr (AKA St. Pölten)

Valentin Lamprecht (ASV Spratzern)

Co-Trainer/Videoanalyst: Marc Schweinshaupt

Abgänge:

Husein Balic (LASK)

Rene Gartler (Juniors OÖ)

Manuel Haas (NK Inter Zapresic)

Roope Riski (HJK Helsinki)

Noah Steiner (First Vienna FC)

Lukas Wackerle (Union Innsbruck)

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Vorbereitung:

Nach Ablauf der Transfersperre war der SKN am Transfermarkt sehr aktiv. Insgesamt wurden zehn neue Spieler verpflichtet. Nachdem die St. Pöltner in der Herbstsaison 44 Gegentore erhielten, lag das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung vor allem auf der Defensive. „Wir hatten über weite Strecken eine sehr gute Vorbereitung und konnten speziell im Trainingslager in der Türkei intensiv arbeiten, damit sich die neuen Spieler möglichst schnell in das Team integrieren und die Abläufe aufnehmen. Ein kleiner Wermutstropfen war die Grippewelle (teilweise waren über zehn Spieler krank), die auch einen Teil unserer Mannschaft erfasst hat“, so Alexander Schmidt.

Spielanlage:

Alexander Schmidt will mit dem SKN St.Pölten in Zukunft attraktiven Fußball spielen und so wieder mehr Zuseher in die NV-Arena locken. Der Trainer hält nichts davon, sich nur „hinten rein zu stellen“, sondern möchte von seinem Team eine aktive Spielweise sehen.

Mögliche Aufstellung:

„Rising Star“:

Christoph Messerer (wird intern Messi genannt).

Saisonziel: Nachdem das Erreichen der Meistergruppe nicht mehr möglich ist, wollen die Niederösterreicher nun möglichst rasch den Klassenerhalt fixieren.

Budget: ca. 8,5 Mio. Euro

Kadergröße: 29 Spieler

Durchschnittsalter Kader: 25,3 Jahre

Prognose Vereinsredakteur:

Der SKN St. Pölten wollte das Jahr 2019 möglichst rasch hinter sich lassen und mit einem Erfolgserlebnis in das Frühjahr 2020 starten. Wacker Innsbruck machte den Wölfen aber einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Von der in der Vorbereitung neu erarbeiteten Stabilität in der Defensive war im Cup nichts zu sehen und im offensiven Bereich fehlte – wie bereits im Herbst – die Kaltschnäuzigkeit. In dieser Verfassung sind die St. Pöltner im beinharten Kampf um den Klassenerhalt – sie gingen mit drei Punkten Vorsprung auf das Tabellenende in die Winterpause – mittendrin. Verständlich, dass Trainer Alexander Schmidt „so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“ will.

Persönlich glaube ich aber, dass der SKN sehr lange in den Abstiegskampf verwickelt sein wird. Soll es zum 20-jährigen Vereinsjubiläum kein böses Erwachen geben, muss Alexander Schmidt rasch die richtigen Schlüsse aus dem Cup-Spiel ziehen. Ansonsten wird es auch der 51-jährige Deutsche nicht schaffen, eine gesamte Saison Chefcoach der Niederösterreicher zu bleiben. Ein Kunststück das bislang noch keinem SKN-Trainer in der Bundesliga gelang.

Das Restprogramm – Der Kampf um die Meistergruppe