Die Sky-Frühjahrsvorschau: Wolfsberger AC

Nach kurzer Winterpause startet die ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele gibt es nur live auf Sky – mit dem SkyX-Traumpass kannst du bereits ab 15 Euro pro Monat live dabei sein) am Freitag endgültig wieder in die Frühjahrssaison. Vor dem Auftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Frühjahrsvorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos zum Wolfsberger AC, zusammengestellt von Sky-Reporter David Eder.

Transfers: Zu- und Abgänge

Neu: Keiner. Erwähnenswert: Der mittlerweile 19-jährige Nikolas Veratschnig wurde Anfang Dezember mit einem Profivertrag ausgestattet.

Weg: Gustav Henriksson (Rückkehr zu IF Elfsborg), Marcel Holzer (Wiener Sportclub).

Durchschnittsalter Kader + Kadergröße
24,8 Jahre – 26 Spieler

Saisonziel:

Gemessen an den vergangenen Jahren: Top-6 + Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb.

Vorbereitung: Top & Flop

TOP: Die Rückkehr von Michael Novak nach langer Ausfalldauer aufgrund einer Autoimmunerkrankung. Im Cup-Viertelfinale gegen den FAC stand Novak erstmals seit Ende Mai 2021 wieder in einem Pflichtspiel im Kader!
Außerdem: Die Vertragsverlängerung von Adis Jasić (bis 2025).

FLOP: Der Wintereinbruch im Trainingslager im türkischen Belek. Wenn das schon der vermeintlich größte Flop war, ist klar: Die Vorbereitung ist größtenteils geschmeidig verlaufen.
Den ein oder anderen Corona-Fall gab es auch – das ist in Zeiten wie diesen aber wohl auch eingepreist.
Dass es in den drei Testspielen keinen Sieg gab (und u. a. eine 1:4-Niederlage gegen Shakhtar Donetsk), kann aufgrund des Niveaus der Gegner nicht als Beinbruch bewertet werden.

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„Rising Stars“:

Niemand, der noch völlig unbekannt wäre. Als Rising Stars dieser Saison sind aber ohne Frage Adis Jasić und Salzburg-Leihspieler Amar Dedić auf den Außenverteidiger-Positionen zu betrachten.

Startelf + Ersatzleute

Die momentan wahrscheinlichste Startformation:

Die zentrale Achse von Kofler über die Innenverteidiger und Leitgeb bis hin zu Liendl gilt als gesetzt. Auf den Außenverteidigerpositionen könnte sich im Laufe des Frühjahres durch die Rückkehr von Jonathan Scherzer (nach Verletzung noch im Aufbautraining) und den fortschreitenden Trainingsrhythmus von Michael Novak möglicherweise etwas verändern. Für die Achter-Positionen ist Christopher Wernitznig wie gewohnt eine veritable Alternative und in der Doppelspitze hat Robin Dutt ohnehin die Qual der Wahl. Neben den beiden im Cup Bevorzugten, Baribo und Vizinger, präsentieren sich auch Röcher und Dieng seit Monaten formstark.

Spielanlage:

Auf dem Papier hat sich die Grundordnung nach den ersten paar Runden dieser Saison wieder zum WAC-üblichen 4-4-2 mit Raute gewandelt (nachdem man zu Beginn auch häufiger zwei Sechser vernehmen konnte). Die Interpretation ist unter Robin Dutt im Vergleich zu seinen Vorgängern aber eine völlig andere. Das Pressing verläuft längst nicht mehr so extrem, wie es im Lavanttal schon zu sehen war. Die Mannschaft agiert im Anlaufverhalten bedachter. Nach Ballgewinnen gilt nach wie vor das Umschalt- und Tempoprinzip, die Wolfsberger sind mittlerweile aber auch in der Lage, den Ball sehr klug zirkulieren zu lassen. Besonders im Spielaufbau hat das Team Fortschritte gemacht. Auffällig waren in den letzten Wochen vor der Winterpause die fein abgestimmten Positionsrochaden und die automatisierten Abläufe im Kombinationsspiel. Zwei Spieler, ein Gedanke – Robin Dutt hat es immer mehr geschafft, seinem Team eine gemeinsame Handlungslogik zu vermitteln.

Prognose Vereinsredakteur:

Der WAC ist seinem Primärziel, die Top-6 zu erreichen, vor dem Frühjahresauftakt schon sehr nah. Besonders im Spätherbst war ein enormer Entwicklungsschritt zu erkennen, der sich größtenteils auch in den Resultaten widergespiegelt hat. Es wird interessant, welche Potenziale individuell und kollektiv noch zu wecken und auszuschöpfen sind. Bis auf wenige Ausreißer hat sich der WAC im Laufe des ersten Halbjahres unter Robin Dutt immer stabiler präsentiert. Sollte das Team auch im Frühjahr so gefestigt auftreten, ist ihm hinter Titel-Favorit Salzburg alles zuzutrauen – auch wenn der Verfolger-Anspruch in erster Linie wie gewohnt anderen, größeren Klubs gilt.

Tipp Vereinsredakteur Endplatzierung:

Stand jetzt ist es zweifelsohne legitim, den WAC am Saisonende auf einem der internationalen Startplätze zu sehen.

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