Die Sky-Saisonvorschau: TSV Hartberg
Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass unkompliziert den besten Livesport streamen)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über den TSV Hartberg, zusammengestellt von Vereinsredakteurin Kimberly Budinsky.
Budget: 4 Millionen €
Saisonziel
Klassenerhalt mit dem Anspruch, sich nicht mit dem Mindesten zufrieden zu geben.
Vorbereitung
Top: Die Transferpolitik. Hartberg hat eine Verjüngungskur vorgenommen. Vom ältesten Kader der Liga, zum zweitjüngsten hinter Red Bull Salzburg. Bei der Transferpolitik haben die Hartberger, zumindest so wie es bis jetzt scheint, ein goldenes Händchen bewiesen. Providence wurde schon vor der Sommerpause fix engagiert, die Leihe mit Sangare zu Beginn der Saison, trotz brodelnder Gerüchteküche um einen Wechsel, verlängert, die Innenverteidigung mit Talenten aus England und Österreich aufpoliert und vielversprechende Spieler wie Maximilian Entrup verpflichtet. Einige junge Perspektivspieler, die sich im Cup schon unter Beweis stellen durften und für einen neuen, jungen Weg stehen, sind auch Teil der Hartberger Neuausrichtung. Dafür wurde gleichzeitig kräftig aussortiert. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich die Veränderungen im Kader auswirken. Sie können aber durchaus eine vielversprechende Marschroute für eine neue Ära in Hartberg vorzeigen.
Flop: Flop der Vorbereitung war, dass Hartberg kein einziges Testspiel für sich entscheiden konnte. Aber Testspiele sind bekanntlich da, um Dinge auszuprobieren. Man konnte dadurch laut Trainer Markus Schopp Erkenntnisse mitnehmen und wichtige Rückschlüsse für die kommende Saison ziehen. Übrigens: Bei Hartberg ziehen sich durchwachsene Testspielergebnisse, wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt, wie ein roter Faden durch Sommer- und Wintervorbereitungen – also kein Grund für Sorgenfalten.
Transfers
Zugänge: Maximilian Fillafer (SV Spittal/Drau), Ibane Bowat (leihweise von FC Fulham), Christoph Urdl (Deutschlandsberg), Sam Schutti (St. Pölten Juniors), Damjan Kovacevic (AKA Vorarlberg), Paul Komposch (Sturm Graz), Maximilian Entrup (FC Marchfeld), Christoph Lang (leihweise von Sturm Graz), Tobias Pfeffer (Nachwuchs), Harald Postl (Nachwuchs), Matthias Postl (Nachwuchs), Mamadou Sangare (leihweise von Salzburg)
Abgänge: Patrick Farkas (SV Oberwart), Philipp Sturm (UFC Siezenheim), Jakob Knollmüller (Lafnitz), Patrick Gante (Lafnitz), Mario Sonnleitner, Christian Klem (beide vereinslos), Elias Scherf (Leihe, SKU Amstetten), Marcel Schantl (Blau-Weiß Linz), Dario Tadic (SKN St. Pölten), Matija Horvat (DSV Leoben), Philipp Erhardt (ASV Draßburg), Rene Kriwak (Rapid, Leihende bzw. dann Wechsel zum FC Dordrecht), Florian Faist (Karriereende), Lukas Fadinger (Altach), Jakob Kolb (Steyr)
Durchschnittsalter Kader + Kadergröße: 31 Spieler – ø 23,1 Jahre (der zweitjüngste Kader der Liga hinter Salzburg!)
„Rising Stars“
Maximilian Entrup. Der 25-Jährige ist wohl vielen aufgrund seiner Rapid-Vergangenheit ein Begriff. Damals konnte er sich bei dem Wiener Traditionsverein nicht durchsetzen, hat nur zwei Pflichtspiele für Rapid absolviert. Über Umwege hat sich Entrup nun seinen Weg zurück in die Bundesliga erarbeitet. Der Mittelstürmer sieht Hartberg als seine letzte Chance, um sich zu beweisen. Und dieser Plan scheint gut aufzugehen: Entrup spielt eine gute Vorbereitung, glänzte in der ersten Cup-Runde gleich mit einem Doppelpack. Er fällt durch seine Leidenschaft und seinen Willen auf. Der Österreicher hat nicht nur einen guten Torinstinkt, sondern sucht auch oft und gerne die Tiefe, hat ein gutes Gespür für den Raum und ist immer anspielbar. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich Entrup entwickelt und ob sich seine Geschichte zu einem kleinen Fußballmärchen umschreibt.
„Ankick“ – Fußballmanager – Tipps
Entrup, Komposch, Lang, Heil, Sangare
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Mögliche Startelf

Spielanlage
In Hartberg wird weiterhin Fußball gespielt. Wie sollte es auch anders sein – für seine spielerische Anlage ist Markus Schopp bekannt. Das hat im Frühjahr beim TSV, wie auch schon bei Schopps erster Amtszeit, gut funktioniert. Die Herausforderung: Eine neu zusammengewürfelte, jüngere Mannschaft. Die Kabine ist jung, die Dynamik innerhalb des Teams anders. Die Aufgabe für Schopp wird sein, seine Idee an den Stand der Spieler anzupassen und zu adaptieren.
Prognose Vereinsredakteur
Bundesligasaison sechs für Hartberg. Unter Markus Schopp, der bis 2026 seinen Vertrag verlängert hat, wird eine neue Ära eingeläutet. Hartberg ist gekommen, um zu bleiben – und diesmal soll der Klassenerhalt kein Tanz auf Eierschalen werden. Glaubt man den Stimmen im Umfeld, so könnte Hartberg ein Geheimtipp sein. Fragt man die Spieler, steuert der ein oder andere sogar das obere Playoff an. Die Frage wird sein, ob Schopp seine Idee schnell genug in eine neu zusammengewürfelte Mannschaft implementieren kann, die für Hartberger Verhältnisse ungewöhnlich jung ist. Letztes Jahr noch der älteste Kader der Liga, diese Saison der zweitjüngste. Aber so ein Umbruch birgt auch enorm viel Potenzial. Vor allem, wenn man einen Leader wie Schopp an der Front stehen hat, der furchtlos voran geht und jede Sekunde für die Entwicklung eines kleinen Bundesligavereins investiert: Als Trainer und auch als Sportdirektor. Man darf gespannt sein, wohin sich der TSV in den kommenden Jahren entwickelt. Und vielleicht ist Hartberg, wenn alles so klappt, wie Schopp es sich vorstellt, schon in dieser Saison für eine Überraschung gut.
Tipp Endplatzierung: Platz 8 – 10
