Die Sky-Saisonvorschau: WSG Tirol

via Sky Sport Austria

Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele gibt es nur live auf Sky – mit dem SkyX-Traumpass kannst du bereits ab 12 Euro pro Monat live dabei sein)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die WSG Tirol, zusammengestellt von Sky-Reporter Gerhard Krabath.

Budget

4,5 Mio. Euro (3 Mio. Personal)

Saisonziel

Klassenerhalt

Transfers

Zugänge:

Giacomo Vrioni (Leihe/Juventus Turin), Bror Blume (Aarhus), Maxime Awoudja (Leihe/VfB Stuttgart), Leon Klassen (1860 München), Thomas Sabitzer (Leihe/LASK), Markus Wallner (Wacker Innsbruck), Felix Bacher (Freiburg II), Alexander Ranacher, Dominik Stumberger (beide Austria Lustenau), Marion Andric (Kufstein), Paul Schermer (AKA Tirol), Justin Forst (AKA Tirol), Stefan Skrbo, Denis Tomic (beide WSG II)

Abgänge:

Celic (Darmstadt 98), Frederiksen (Vitesse Arnheim), Dedic (Karriereende), Schnegg (Venezia, Seria A), Gugganig (WAC), Rieder, Pranter (Schwaz), Toplitsch, Buchacher, Hager, Gölles (BW Linz), Lauf (Leihe Dornbirn), Bauernfeind (Leihe Dornbirn), Soares (Saarbrücken), Jauregui (Linense)

Durchschnittsalter Kader (24 Spieler): 22,8 Jahre

Rising Stars“: Vrioni, Klassen, Sabitzer

Trainer: Thomas Silberberger (Ö/seit 2013)

Funktionäre: Stefan Köck (Ö/Sportchef), Diana Langes-Swarovski (Ö/Präsidentin)

Mögliche Aufstellung

 Spielanlage

Die „Überfallstaktik“ mit raschem Umschalten wird aufgrund des „historischen“ Erfolges (Einzug Meistergruppe) fortgeführt. Die Spielanlage soll beibehalten, aber in einem speziellen Bereich adaptiert werden: Es soll an vorderster Front ein deutlich aggressiveres Anlaufen geben. Die Athletik und Laufstärke der Offensivspieler, die neu dazu gekommen sind, sind hilfreich: man kann und will hoch pressen. Das soll mehr Entlastung bringen und gelang im Vorjahr kaum, da Topstürmer Frederiksen zwar torgefährlich, aber wenig lauffreudig war. Ansonsten bleiben die Wattener ihrer Linie vom Vorjahr treu, wollen erneut von hinten (oft riskant) herausspielen und die Spielidee gegen jeden Gegner gleich durchziehen. Das erleichtert auch den Integrationsprozess der vielen neuen Spieler, weil sie sich nicht auf verschiedene Systeme einstellen müssen. Um den vielen Neuen die Spielidee rasch zu vermitteln, wurde viel Zeit mit Videostudium verbracht.

Prognose

Was die WSG Tirol in der Vorsaison trotz Mini-Budget erreicht hat, war eine Riesen-Sensation und ist den Verantwortlichen nach dem sportlichen Abstieg im ersten Bundesliga-Jahr gar nicht hoch genug anzurechnen. Eine Wiederholung des Einzuges in die Meistergruppe wäre die noch größere Überraschung. Realistischer ist ein Dasein in der Qualifikationsgruppe.

In Zeiten von Hire & Fire im Fußball sind die Wattener ein Gegenpol und stehen für eine bemerkenswerte Konstanz bei den verantwortlichen Positionen. Trainer Silberberger geht in seine 9. Saison als Cheftrainer, Präsidentin Diana Langes-Swarovski, seit 2013 im Amt, hält seit jeher an ihm fest. Genauso wie an Manager Stefan Köck. Man vertraut sich. Das schweißt zusammen. Eine Stärke! Diese Konstanz gibt es auf dem Spielersektor nicht. Die Mannschaft muss sich erst einspielen.

Im Sommer gab es einen radikalen Umbruch im Kader als eine Folge der erfolgreichen Vorsaison. Mit 14 neuen, zum Teil interessanten Spielern. Einer davon, Giacomo Vrioni, ist als klassischer Neuner mehr als nur Ersatz für 18-Tore-Mann Frederiksen. Bei Besitzer Juventus schätzt man den in Italien geborenen, albanischen A-Teamspieler sogar stärker ein als seinen dänischen Vorgänger.

Der Abgang von Celic, der sich im Vorjahr ins Blickfeld gespielt hat, ist sportlich schmerzhaft, spült aber aufgrund einer Ausstiegssumme ein Jahr vor Auslaufen des Vertrages wenigstens Geld für die Nachfolger-Suche in die nicht gerade prall gefüllte Kasse. Celic war der sechste Stammspieler, der die WSG verlassen hat. Das Gerüst Behounek, Koch, Petsos konnte immerhin gehalten werden. Darüber hinaus gibt es eine Mischung aus Leihspielern und jungen „Aktien“, die längerfristig an den Verein gebunden werden konnten. Alles in allem ein Mix, der immer wieder auch für Überraschungen in der Liga sorgen wird.

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