Die Sky-Saisonvorschau: WSG Tirol

Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass unkompliziert den besten Livesport streamen)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die WSG Tirol, zusammengestellt von Vereinsredakteurin Lisa Perstaller.

Ziel:

Klassenerhalt

Personal:

Präsidentin: Diana Langes-Swarovski (seit 2013)

Sportchef: Stefan Köck (seit 2014)

Trainer: Thomas Silberberger (seit 2013)

Assistenten:

Martin Sveijnoha (Co, seit 2017)

Hermann Steinlechner (Tor, seit 2007)

Andreas Gerg (Athletik, seit 2022)

Sebastian Ungerank (Video, seit 2019)

Transfers

Zugänge: Nik Prelec (22, Cagliari Calcio – Leihe bis Saisonende, Sturm), Aleks Buksa (20, Genua CFC – Leihe bis Saisonende, Sturm), Luca Kronberger (21, Sturm Graz – Leihe bis Saisonende, offensives Mittelfeld), Adam Stejskal (21, Red Bull Salzburg, Tor), Yannick Vötter (18, WSG II, Sturm)

Abgänge: Thomas Sabitzer (22, LASK – Leihende bzw. dann Wechsel zum WAC), Zan Rogelj (23, RSC Chaleroi), Kilian Bauernfeind (21, SV Horn), Lautaro Rinaldi (29, vereinslos), Tim Prica (21, Aalborg BK – Leihende), Florian Tipotsch (20, SC Schwaz), Simon Beccari (24, vereinslos)

Durchschnittsalter: 23,7 Jahre

„Rising Stars“

Nik Prelec, Aleks Buksa

Mögliche Aufstellung

System-Varianten

Grundsätzlich bleibt die WSG beim System aus der Vorsaison. Allerdings hat Silberberger ein zweites System implementiert – das 5-3-2. Das hat im Frühjahr schon das ein oder andere Mal gut funktioniert – z.B. in der zweiten Qualigruppenpartie gegen den LASK. Deshalb ist der Plan vor allem gegen – Silberberger nennt es „größere Mannschaften“ – im 5-3-2 zu beginnen. Aber Silberberger sagt auch, dass er speziell, was das offensive Auftreten betrifft, von den Prinzipien her nichts groß etwas ändern will, auch in der neuen Saison frischen und frechen Fußball spielen lassen will.

Ergebnis 1. Runde im Cup

21.07.2023 – 1. Cup Runde: SV Bad Schallerbach vs. WSG (2:3 n.V.)

Tore: 2x Buksa, Müller

Die WSG muss gegen Bad Schallerbach in die Verlängerung (1:1 nach 90 Minuten). Kein guter Auftritt der Tiroler: „Da brauchen wir nicht drum herum reden, das war nix. Wir gehen zwei Mal in Führung und holen sie dann zwei Mal mit einem billigen Fehler und einer billigen roten Karte zurück. Dann sind sie gierig geworden und das haben wir beim 3:2 dann ausgenützt. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Kurz gesagt – die WSG hat sich das Leben selbst ziemlich schwer gemacht.

Spielanlage

Die Wattener werden ihrer Linie weiterhin treu bleiben, wollen auch in der neuen Saison frischen, frechen Fußball spielen. Die Spielidee soll grundsätzlich gegen jeden Gegner durchgezogen werden. In Ballbesitz wird man weiterhin versuchen von hinten heraus zu spielen und über einen kontinuierlichen Spielaufbau den Ball in den gegnerischen Strafraum zu tragen. Gegen den Ball sollen durch hohes und aggressives Anlaufen der schnellen Offensivspieler mehr Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte erzielt werden, sodass die bereits bekannten Stärken im Umschaltspiel noch besser zur Geltung kommen.

Prognose

Das Ziel ist auch in dieser Saison einzig und allein der Klassenerhalt – allerdings ist man bei der WSG sehr zufrieden mit dem Kader und sehr positiv gestimmt.

Positiv ist auch, dass es (eigentlich schon zum zweiten Mal in Folge) keinen radikalen Umbruch gegeben hat. Klar, ein neuer Goalie, aber der ist kein schlechter und ein neuer Sturm, der auch schwer in Ordnung ist – Prelec hat im vergangenen Herbst schon gezeigt, dass er den Tirolern enorm weiterhelfen kann und Buksa hat ebenfalls seine Qualitäten.

Sehr positiv außerdem, dass Silberberger seinen Kader zum Meisterschaftsstart schon (fast) zusammen hat, das gab es noch nie und das macht den Start in die Saison um einiges einfacher.

Auch wenn die erste Cup-Runde nicht gerade vielversprechend war, ich glaube, dass die WSG eine gute Mannschaft hat.

Das Budget ist wieder ein Schmalspurbudget. Aber die Wattener haben gelernt mit ihren begrenzten finanziellen Möglichkeiten umzugehen und gut zu wirtschaften. Reich wird in Wattens niemand, aber die WSG bietet immerhin die „Bundesligabühne“.

Die WSG startet gegen Austria Klagenfurt in die Meisterschaft, ein Team, das den Tirolern bisher nicht besonders gelegen hat. Die Partie ist ganz bestimmt schon ein Gradmesser.

Tipp-Endplatzierung: Top 6 oder ganz knapp nicht Top 6