Die Streif: Das Streckenprofil der härtesten Abfahrt der Welt

via Sky Sport Austria

Sie gilt als härteste Stecke im gesamten Ski-Zirkus – die Streif. Mausefalle und Hausbergkante sind zwar nahezu jedem ein Begriff, das sind aber nicht die einzigen Tücken der Abfahrt. Wir haben uns das Streckenprofil des Klassikers angesehen.

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Start

Kaum aus dem Starthaus heraus beschleunigen die Athleten innerhalb von wenigen Sekunden auf über 80 km/h. Danach taucht auch schon der erste Sprung auf: Nach knapp acht Sekunden Fahrzeit kommt die Mausefalle.

Mausefalle

Mausefalle – Foto: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Eine der berühmtesten Stellen der Streif. Bei 85 % Gefälle springen die Läufer bis zu 50 Meter weit und beschleunigen auf über 110 km/h.

Karussell-Steilhang

Danach folgt eine der Schlüsselstellen auf der Strecke: Wer im Karussell patzt, begräbt womöglich schon nach 15 Sekunden seine Siegeschancen. Hier wirken bis zu 3,1 g auf die Athleten. Für den Brückenschuss heißt es dann mit einer guten Linie im Steilhang viel Tempo mitnehmen. Achtung: Bei der Steilhang-Ausfahrt kommt das Netz gefährlich nahe!

Brückenschuss-Gschöss

Die einzige Stelle auf der 3,3 km langen Strecke zum ‘Verschnaufen’. Im Gleitstück den Ski so flach wie möglich halten und auf gutes Material hoffen.

Seidlalmsprung

Seidlalmsprung – Foto: hahnenkamm.com

Auf die Alten Schneise folgt der Seidlalmsprung. Zur ‘Halbzeit’ gehen die Läufer mit Tempo 90 blind über den Sprung – die nächsten Tore sieht man nicht.

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Lärchenschuss-Oberhausberg

Oberhausberg-Hausbergkante – Foto: hahnenkamm.com

Nach dem Lärchenschuss kommt der technisch anspruchsvollste Teil mit einer scharfen ‘S’-Kurve am Oberhausberg. Im Anschluss dann vorbereiten auf die Hausbergkante.

Hausbergkante

Nach dem Sprung über den Hausberg landen die Läufer in einer Kompression. Wer dem Druck nicht standhalten kann, landet im Netz. Danach geht es mit einer Linkskurve in die berühmte Traverse. Die mutigsten Läufer nehmen die Kurve eng, um keinen Meter herzuschenken.

Traverse

Die Traverse – Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Die Traverse kann noch einmal über Sieg oder Niederlage entscheiden. Im nach rechts hängende Gelände gilt es die Ideallinie trotz vieler Schläge und brennender Oberschenkel zu halten.

Zielhang – Zielsprung

Zielhang und Zielsprung – Foto: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Am Zielhang beschleunigen die Läufer noch einmal auf bis zu 140 km/h, bevor es über den Zielsprung über die Zielline geht.

Beitragsbild: GEPA

Quelle: hahnenkamm.com