Die Stimmen zur 6. Runde der Sky Go Erste Liga

Alle Stimmen zur 6. Runde der Sky Go Ersten Liga – exklusiv von Sky Sport Austria.

Verwendung der Zitate nur bei Nennung von Sky Sport Austria.

 

  • SV Mattersburg – SC Austria Lustenau, 2:0 (1:0)

Thorsten Mahrer (Torschütze, SV Mattersburg)

…nach dem Spiel: „Derzeit läuft es super bei uns, wer die Tore schießt ist im Endeffekt egal, aber schön, dass ich heute das erste geschossen habe.”

Markus Kuster (Tormann SV Mattersburg)

…nach dem Spiel: „Wir machen vorne die Tore, stehen hinten kompakt – das freut mich auch als Tormann.”

Ivica Vastic (Trainer SV Mattersburg)

…nach dem Spiel: „Natürlich ist es eine Momentaufnahme, im Moment schaut es gut aus und wir stehen verdient oben. Wir müssen die Konzentration und den Fokus halten, dann schaut es gut aus. Nach 36 Runden ist es keine Momentaufnahme mehr.”

Markus Pink (Torschütze, SV Mattersburg):

…nach dem Spiel: „Wir arbeiten zurzeit sehr gut und sind auf einem ganz guten Weg das Woche für Woche zu bestätigen. Deshalb werden wir morgen um 10 Uhr wieder trainieren und schauen dann was nächste Woche rauskommt.”

Martin Scherb (Sky Experte):

…über den SV Mattersburg: „Sie schalten viel schneller um, als letzte Saison und zwar in beide Richtungen. Bei Ballgewinn und in der Rückwärtsbewegung schauen alle Spieler, dass sie schnell hinter den Ball kommen.”

…über Thorsten Mahrer: „Tolle Geschichte, er hat sich den Stammplatz hart erarbeitet und verteidigt ihn gut. Es ist ein Zeichen für die Spieler der Akademie Burgenland, dass man es schaffen kann und bei Mattersburg die Chance bekommt.”

…ob die Verhöre wegen dem Wettskandal Unruhe bringen könnten: „Glaube ich nicht, sie sind so gut drauf und wir haben von Obmann Pucher gehört, dass es eine reine Formalie ist.”

..über Austria Lustenau: „Alle haben sie immer auf dem Zettel, aber sie glauben selber nicht mehr so daran. Sie scheitern oft an sich selbst, sie bringen ihre Qualität nicht auf den Platz.”

Helgi Kolvidsson (Trainer Austria Lustenau):

…nach dem Spiel: „Es haben nicht alle mitgemacht, zum Beispiel bei der Einteilung bei den Standardsituationen. Da haben ein paar nicht ihre Sachen gemacht. In der 2. Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, mit besseren Torchancen und mehr Ballbesitz, leider ist kein Tor gelungen. Das war unser Manko. Wir waren heute die bessere Mannschaft, hatten klarere Torchanen, mehr Ballbesitz. Wenn du im Spitzenspiel solche Fehler machst, verlierst du so ein Spiel.”

  • TSV Hartberg – FC Wacker Innsbruck, 0:3 (0:2)

Michael Streiter (Trainer FC Wacker Innsbruck):

…nach dem Spiel: „Wenn ich heute was bemängeln kann, sind es vielleicht die zwei, drei Riesenchancen, die wir vor dem 1:0 nicht gemacht haben. Wir kommen langsam in die Spur, was wir phasenweise in der Vorbereitung schon gehabt haben. Das ist wichtig für uns. Es war ein extrem holpriger Start, jetzt schauen wir, dass wir den flachen Weg finden. Wir wissen, dass wir mehr können.”

Martin Scherb (Sky Experte):

…über die Worte von Neo-Hartberg-Obmann Jürgen Rindler: „Das halte ich ein bisschen für Aktionismus, einer muss immer hinter dem Trainer stehen, unabhängig von den Ergebnissen. Er kann ihn natürlich zu jeder Zeit entlassen/beurlauben, aber nach außen und nach innen als Stärkung gegenüber der Mannschaft, muss er ihn stützen. Es war vielleicht nicht so gemeint, aber die Außenwirkung dieser Aussage ist keine gute.”

…über Hartberg (6 Runden torlos, Verein- und Liga-Negativ-Rekord): „Sie haben noch dazu von den 18 Toren, gefühlte 10 nach schweren individuellen Fehlern in der Verteidigung bekommen. Wenn du jedes Spiel einem Tor nachläufst, ist es auch für die Stürmer schwierig.”

Daniel Gremsl (Spieler TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Die Glasscherbe war im Weg (gegen die Rückwand der Ersatzbank geschlagen und sich dabei den Finger aufgeschnitten, Anm.), der Frust ist gut, wenn es uns egal wäre, wäre es noch schlimmer. Wir nehmen uns immer was vor, spielen phasenweise gut und bekommen lächerliche Tore.”

Siegfried Rasswalder (Spieler TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Es muss sich was ändern, wir müssen hinten viel kompakter stehen und vorne irgendwie ein Tor machen, damit der Knoten platzt.”

Bruno Friesenbichler (Trainer TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Man hat gesehen, dass sie wollen. Der eine kann halt mehr, der andere weniger. Es geht ja auch ums Können. Fakt ist, dass wir keine gefestigte Mannschaft sind. Bei weitem noch nicht. Dem Gegner haben wir es leicht gemacht – dass war jetzt auch keine Über-Truppe, würde ich einmal sagen. Sie haben uns nicht komplett reingedrängt und fertig gespielt, sie waren besser, das ist klar, aber zwei bis drei Tore hätten wir auch schießen können. Auf der Linie wurde ein paar Mal gerettet, Elfmeter hätte es geben müssen, theoretisch hätten wir auch Tore schießen können.”

…ob er sich fragt, warum er sich das Traineramt in Hartberg noch einmal angetan hat: „Es geht nicht um mich, das sollen sich andere fragen. Es gibt sehr viele Leute, die sich darüber Gedanken machen und die müssen jetzt einfach die richtigen Entscheidungen treffen. Die Personalsituation ist bei uns natürlich dünn und Führungsspieler bräuchten wir, die fehlen halt ein bisschen bei uns.”

…über die Sicherheit seiner Position: „Natürlich wird es für mich eng, das ist logisch.”

Jürgen Rindler (Geschäftsführender Obmann, TSV Hartberg):

…über das Spiel: „Ich glaube es sind sehr unglückliche Aktionen zusammengekommen. In erster Linie bin ich mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden, sie haben ein anderes Bild gezeigt, das habe ich verlangt. Sie haben probiert zu kämpfen. Als wir hinten waren, haben wir nicht aufgesteckt, weiter probiert. Spieler von denen ich verlangt habe voranzugehen, haben es versucht. Aber man merkt, dass noch vieles fehlt, vor allem die Abstimmung. Das Auftreten stimmt mich einmal prinzipiell zufrieden. Ich bin auf der Suche nach einem defensiven Mittelfeldspieler, hinten fehlt uns die Stabilität, es fehlen noch ein paar Spieler und das wird nicht einfach.”

..über den Trainer: „Ich habe dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen, er kann jetzt auch nichts machen, ist hineingeworfen worden. Irgendwann werden wir uns alle hinterfragen müssen. Jetzt definitiv noch nicht. Wenn ich schrittweise sehe, dass etwas weitergeht und schnell weiter geht, dann bin ich zufrieden. Wenn nicht, dann müssen wir schauen. Bis zur Länderspielpause in zwei Wochen schauen was passiert, es sind noch zwei Spiele bis dahin und dann sollte am Konto was stehen.”

  • SV Horn – LASK, 0:2 (0:1)

Willi Schuldes (Trainer SV Horn):

…nach dem Spiel: „Fußballfest war es, weil es ein intensives Spiel war , die LASK und Horn-Fans für gute Stimmung gesorgt haben, das habe ich gemeint .Das hat gepasst, natürlich wäre es schön, wenn das Ergebnis aus unserer Sicht zuhause besser ist. Nach dem Gegentor war es schwierig, weil der LASK viele routinierte Spieler hat, die das runterspielen. In der 2. Halbzeit haben wir probiert zurückzukommen, aber außer bei Standards waren wir nicht zwingend genug. Im Spiel war es zu hektisch und unruhig, den Ball haben wir zu wenig flach in der Mannschaft gehalten, bei hohen Bällen hat es schon im Strafraum gebrannt. Die Mannschaft hat trotzdem gefightet, man muss dem LASK gratulieren.”

…über seine Freundschaft zu LASK-Coach Karl Daxbacher: „Er muss mir nicht einmal ein Achterl zahlen, weil im VIP-Klub gibt’s das gratis. Wir werden eines miteinander trinken. Ich gratuliere ihm und seiner Mannschaft.”

Karl Daxbacher (Trainer LASK):

…nach dem Spiel: „Viel Einsatz und Zweikampfstärke haben wir gezeigt. Gewusst, dass es hier in Horn schwer wird mit dem Tore schießen. Das erste Tor schon geholfen, bis dahin war Horn besser. Es war bis zum Schluss knapp, kämpferisch waren wir auf der Höhe, spielerisch hat es oft gemangelt. In der Meisterschaft werden solche Spiele für uns noch oft kommen und da gewinnt auch der Glücklichere.”

Martin Scherb (Sky Experte):

…über den SV Horn: „Das Herausspielen von Torchancen funktioniert nicht, längere Ballstafetten über vier, fünf Stationen sind nicht zu sehen.”

  • FC Liefering – Kapfenberger SV, 3:2 (1:1)

Nikola Dovedan (Spieler FC Liefering):

…nach dem Spiel: „Am Ende schon gezittert, dass wir nicht noch das Gegentor bekommen, aber zum Glück hat es die Mannschaft gut über die Bühne gebracht. Es läuft einfach in der Mannschaft gut und davon profitiert jeder einzelne, ich kann es gar nicht erklären.”

Markus Felfernig (Spieler Kapfenberger SV):

…nach dem Spiel: „Unglaublich, es war ein sehr intensiv geführtes Spiel, es ist hin und her gegangen und wir haben zwei tausendprozentige Chancen vergeben, da muss einer reingehen – dann wären wir jetzt natürlich mit einem Punkt heimgefahren.”

Lukas Gugganig (Spieler FC Liefering):

…nach dem Spiel: „Natürlich super für uns, dass wir heute wieder drei Punkte eingefahren haben. Ein erkämpfter Sieg, am Schluss hätten wir mit ein bisschen Pech noch ein Tor bekommen können, aber ich denke, dass wir uns durch die kämpferische Leistung den Sieg verdient haben.”

David Witteveen (Spieler Kapfenberger SV):

…nach dem Spiel: „Sehr bitter, wir haben heute sehr gute Chancen gehabt, ein offener Schlagabtausch und mit ein bisschen Glück nehmen wir da was mit.”

Peter Zeidler (Trainer FC Liefering):

…nach dem Spiel: „Wir sind wirklich über das Ergebnis glücklich. Zum ersten Mal hatten wir richtig große Probleme mit dem Gegner, hatten keine Lösungen im Taktikbereich parat und nach 20 Minuten haben wir Probleme bekommen, die sich in der 2. Hälfte fortgesetzt haben. Natürlich hätten wir das Spiel früher entscheiden können, zum Schluss hätte es auch Unentschieden ausgehen können.”

Kurt Russ (Trainer Kapfenberger SV):

..nach dem Spiel: „Es tut mir wegen der ganzen Mannschaft weh, dem ganzen KSV, wir bemühen uns so und mit geringen Mitteln, dass wir vorne mitspielen können und dann verliert man so, das tut halt wirklich weh. Es hilft nichts, wir müssen nach vorne schauen. Wir spielen nächste Woche gegen Hartberg und müssen den Dreier einfahren, damit es im Kopf drinnen ist und dann wird alles leichter.”

Martin Scherb (Sky Experte):

…über die leichte Verzweiflung von KSV-Trainer Kurt Russ: „Es tut mir leid, ich wollte schon das Taschentuch herausholen. Sie haben wirklich gut gespielt, Liefering so bedrängt wie noch keine andere Mannschaft in dieser Saison. Sie haben sich aber selber nicht belohnt und das ist für jeden Trainer hart. Jetzt kommt Hartberg und jeder wird von einem Pflichtsieg sprechen und dass wir die Aufgabe für Kurt Russ nicht leichter machen.”

…über Liefering: „Das Defensivverhalten war nicht so kompakt wie sonst. Kapfenberg hat über die Seite gut kombinieren können. Auf der anderen Seite haben sie eine Offensivabteilung mit sehr hoher Qualität.”

  • FAC – SKN St. Pölten, 0:1 (0:1)

Hans Kleer (Trainer FAC):

…nach dem Spiel: „Sehr gut im Spiel in den ersten 20 Minuten die eine oder andere Topchance gehabt – mit dem Elfmeter ist das Spiel gekippt. Der Gegner hat dann das Spiel kontrolliert, erst gegen Ende haben wir wieder Torchancen gehabt. In Summe geht der Sieg für St. Pölten in Ordnung.”

Herbert Gager (Trainer SKN St. Pölten):

…nach dem Spiel. „Ab der 15. Minute haben wir das Spiel total in der Hand gehabt, hätten vor der Pause fast das 2:0 machen müssen, haben viele Chancen gehabt, die aber nicht gemacht. Trotzdem haben wir alles im Griff gehabt. Es war eine sehr reife Leistung. Da am FAC-Platz werden nicht viele Mannschaften gewinnen, das ist auch klar, da ist es nicht einfach zu spielen.”

Marin Scherb (Sky Experte):

…über das Spiel: „Jeder Spieler spielt gerne alle 3 Tage, jeder Trainer bereitet seine Mannschaft gerne alle drei Tage auf ein Spiel vor. Die Höhe der Niederlage in Mattersburg hat die St. Pöltner mehr geärgert, als die Niederlage an sich. Im taktischen Bereich hat man geschaut, dass man kompakter steht und das ist jetzt zwei Mal gelungen. Das spricht für Herbert Gager, sein Trainerteam und die gesamte Mannschaft.”