Die Super-G-Weltmeisterinnen der letzten 20 Jahre
Erst seit dem Jahr 1987 geht es bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Super-G um Edelmetall. Österreichs Damen räumten seither ordentlich ab. In den bisherigen 16 WM-Super-G’s gab es insgesamt 14 Mal Edelmetall (7 x Gold, 3 x Silber, 4 x Bronze) für die ÖSV-Damen. Wir blicken auf die letzten zehn Weltmeisterschaften zurück. Beginnend mit der WM 1999 in Vail/Beaver Creek als es sogar einen ÖSV-Dreifacherfolg gab.
Alexandra Meissnitzer krönte sich im Super-G von Vail/Beaver Creek zur Weltmeisterin 1999. Renate Götschl (+0,03) und Michaela Dorfmeister (+0,21) komplettierten einen ÖSV-Dreifachsieg. Bild: GEPA
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In St. Anton am Arlberg 2001 wurde die Französin Regine Cavagnoud, die in dieser Saison auch den Super-G-Weltcup gewann Weltmeisterin. Isolde Kostner (ITA/+0,05) und Hilde Gerg (GER/+0,08) verpassten knapp Gold, durften sich aber ebenfalls über Edelmetall freuen. Tragisch: Noch im selben Jahr kam Cavagnoud bei einem Abfahrtstraining am Pitztaler Gletscher (29.10.2001) nach einem Unfall ums Leben. Bild: GEPA
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Bei der WM 2003 in St. Moritz setzte sich Michaela Dorfmeister in einem Hundertstel-Krimi durch. Die Österreicherin gewann vor den US-Girls Kirsten Lee Clark (+0,02) und Jonna Mendes (+0,15) durch. Bild: GEPA
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In Bormio 2005 war die Schwedin Anja Pärson nicht zu schlagen. Sie setzte sich vor Lucia Recchia (ITA/+0,45) und Julia Mancuso (USA/+0,76) durch. Beste Österreicherin wurde Andrea Fischbacher auf Rang 7 (+1,09). Bild: GEPA
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Auch im Jahr 2007 war Anja Pärson die Schnellste. Bei ihrer „Heim-WM“ in Aare holte die Schwedin neben dem Super-G auch Abfahrts- und Kombigold. Zweite wurde Lindsey Vonn (damals Kildow/USA/+0,32) vor ÖSV-Speedqueen Renate Götschl (+0,53). Niki Hosp verpasste das Podest als Vierte (+0,59) nur knapp. Bild: GEPA
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2009 in Val d´Isere schlug die Stunde der „Silbernen“ von 2009. Lindsey Vonn (USA) siegte vor Marie Marchand-Avier (FRA/+0,34) und Andrea Fischbacher (+0,40). Anna Fenninger (jetzt: Veith) wurde mit Respektabstand Vierte (+1,28). Bild: GEPA
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Acht Jahre nach Michaela Dorfmeister hatte Österreich bei der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen wieder eine Super-G-Weltmeisterin. „Lizz“ Görgl ließ Julia Mancuso (+0,05) und Maria Riesch (+0,19) hinter sich. Fünf Tage später fuhr Görgl auch noch zu Abfahrtsgold. Bild: GEPA
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Bei der Heim-WM in Schladming gingen die ÖSV-Damen erstmals seit 2005 im Super-G leer aus. Tina Maze (SLO) siegte vor Lara Gut (SUI/+0,38) und Julia Mancuso (USA/+0,52). Andrea Fischbacher wurde als beste Österreicherin nur Neunte. Bild: GEPA
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Bei der Heim-WM 2013 schied Anna Fenninger (jetzt: Veith) als Medaillenkandidatin im Super-G aus. Zwei Jahre später in Vail/Beaver Creek machte es die damals 25-Jährige besser und sicherte sich vor Tina Maze (SLO/+0,03) und Lindsey Vonn (USA/+0,15) den Titel. Cornelia Hütter verpasste als Vierte (+0,26) das Podest knapp. Mit Gold im Riesentorlauf und Silber in der Abfahrt war Fenninger einer der Superstars der WM 2015. Bild: GEPA
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In St. Moritz 2017 gab es erneut einen österreichischen Sieg. Nicole Schmidhofer schaffte die Überraschung und holte ohne zuvor ein Weltcup-Rennen gewonnen zu haben Gold. Silber ging an Tina Weirather (LIE/+0,33) und Lara Gut (SUI/+0,36). Bild: GEPA
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