Dietmar Kühbauer: „Drei Punkte enorm wichtig für die Köpfe und das gesamte Umfeld“

via Sky Sport Austria
  • Christoph Knasmüllner: „Wir haben dann nicht nachgelegt“
  • Daniel Kerschbaumer: „Wir haben es ganz gut gemacht“
  • Fredy Bickel: „Für mich war klar, es kann nur Didi sein“
  • Walter Kogler: „Rapid hatte in den letzten Wochen kein Spielglück“

 

Der SK Rapid schlägt den SV Mattersburg mit 1:0. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

SK Rapid – SV Mattersburg, 1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Markus Hameter

 

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Drei Punkte, die enorm wichtig für die Köpfe und das gesamte Umfeld sind. Ein notwendiger Dreier, wir haben einen Muss-Sieg eingefahren, es war ein hartes Stück Arbeit, aber verdient. Dass es noch nicht perfekt ist, ist auch klar, jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, ich habe einiges gesehen, was es noch braucht. Die drei Punkte sind für uns alle das Wichtigste. Wir hätten es früher entscheiden können, haben es nicht getan und man weiß, dass Mattersburg immer bis zum Schlusspfiff alles probiert. Die Spieler haben in den letzten Monaten nicht viel Zeit für Regeneration gehabt, wir müssen gut trainieren und auch die nötigen Pausen machen.“

 

Christoph Knasmüllner (Siegestorschütze SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Wir haben das gezeigt, was wir heute können, gut den Ball laufen lassen und wir sind früh in Führung gegangen. Wir haben dann nicht nachgelegt, guten Fußball gespielt und viele Chancen herausgespielt, es aber spannender gemacht. Wir haben das gezeigt, was er uns vor gibt, hohes Pressing, vorne attackiert.“

 

Daniel Kerschbaumer (SV Mattersburg):

…nach dem Spiel: „Über weite Strecken haben wir es ganz gut gemacht, dass Rapid relativ heimstark ist, haben wir gewusst. Im Endeffekt ist es ein Eigenfehler von mir und es tut mir leid für die Mannschaft. Rapid hat die Seiten gut überlagert. Im Großen und Ganzen war es eine gute Leistung von uns.“

 

Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid):

…vor dem Spiel: „Samstagnacht war es erstmal so weit, dann kannst du deine Liste hervornehmen und nachstudieren wer überhaupt zu dieser Mannshaft passt. Wäre er (Dietmar Kühbauer, Anm.) nicht auf der Liste gewesen, hätte es nicht gepasst. Ich muss ehrlicherweise und offen auch hier sagen, das Blatt hat sich Sonntagabend nochmal gewendet, nicht wegen Absagen. Sondern mit Blick auf die Tabelle hast du klar gewusst, jetzt kann es nur mehr einer sein, der die Mannschaft kennt, die Liga kennt, den Verein gut kennt und mit der speziellen Situation hier in Wien umgehen kann. Dann bleiben nicht mehr viele Trainer übrig. Für mich war klar, es kann nur Didi sein. Ich bin erfreut und dankbar, an St. Pölten und uns selber, dass es so schnell geklappt hat. Der Verein braucht sofort Ruhe, weil wir die Resultate bringen müssen. Für mich war auch klar, dass es kein Trainer sein kann, der noch eine gewisse Anlaufzeit braucht, weil wir diese Zeit nicht haben. Wenn man den Blick auf die Rangliste wirft, dann ist man ganz schnell noch mehr mit dem Rücken zur Wand. Daher musste es einer sein, der keine Anlaufzeit braucht und dafür garantiert, dass etwas Ruhe ins Umfeld kommt. Diese Saison kann Didi nicht mehr viel machen, bei Vorbereitung und Kader nicht mehr groß mitsprechen. Nächsten Sommer wird es erstmals der Fall sein und da wird er sich beweisen, da habe ich keine Zweifel daran. Und dann kommt die letzte Saison, wo er alles bestätigen muss, daher sind die zweieinhalb Jahre Laufzeit völlig in Ordnung und logisch.“

 

Walter Kogler (Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Rapid hatte in den letzten Wochen oft Spiele, wo man mehr Chancen als der Gegner hatte, aber kein Spielglück. Heute hat man es mit 1:0 drüber gebracht. Es ist noch viel Luft nach oben, das hat man auch heute gesehen. Es wäre nicht notwendig gewesen bis zur letzten Minute um den Sieg zittern zu müssen. Deni Alar braucht das volle Vertrauen vom Trainer, dann trifft er.“