Dietmar Kühbauer: „Wir haben verpasst die Tore zu erzielen“

via Sky Sport Austria
  • Markus Schopp: „Es ist eine sehr angenehme Situation für uns“
  • Siegfried Rasswalder: „Ein gerechtes Unentschieden“
  • Ercan Kara: „Langsam kommt meine Chance und die werde ich nützen“
  • Hans Krankl: „Es war für Rapid zu wenig“
  • Alfred Tatar: „Rapid kommt leistungstechnisch nicht vom Fleck“

 

Der TSV Hartberg und Rapid trennen sich mit 2:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky X.

 

TSV Prolactal Hartberg – SK Rapid Wien, 2:2 (1:1)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

 

Markus Schopp (Trainer TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Das Nicht-Aufgeben und nach einem Rückstand zurückzukommen, gefällt mir. Es war ein intensives Spiel für die Spieler, aber auch für den Trainer. Wir befinden uns in einer sehr spannenden Phase der Meisterschaft. Es ist eine sehr angenehme Situation für uns, dass wir nicht darüber diskutieren, ob wir reinkommen, sondern dass wir rausfallen könnten.“

 

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Es gibt Licht und Schatten. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, die erste Halbzeit war sehr gut, wir haben verpasst die Tore zu erzielen. Zum schlechtesten Zeitpunkt haben wir dann den Ausgleich bekommen kurz vor der Pause. Es war ein typisches Hartberg Spiel mit Entscheidungen, die keiner verstehen kann. Wir hatten das Spiel die meiste Zeit unter Kontrolle. Den Sack nicht frühzeitig zumachen, das muss ich den Jungs vorwerfen. Wir haben Hartberg wenig Möglichkeiten zum Umschalten gegeben. Genau für das haben wir Ercan Kara geholt, das freut uns. Ein hochverdienter Punkt für uns. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist wie es ist, ich habe die Gelbe angenommen. Es wurden Entscheidungen getroffen, von wo er beim zweiten Gegentor den Ball (beim Eckball) reingeflankt hat, das ist für mich komisch. Aber es ist wie es ist, wir nehmen den Punkt mit.“

 

Siegfried Rasswalder (TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Bitter in der letzten Aktion den Ausgleich zu bekommen, Rapid hatte zu Beginn die besseren Chancen, da haben wir Glück gehabt. Wir sind dann zurückgekommen vor der Pause mit dem wichtigen Ausgleich. Es war dann in der zweiten Halbzeit eine offene Partie und wir hätten uns den Sieg verdient. Eine Kampfpartie, auf dem Platz war es schwierig zu spielen. Betrachtet man die ganzen 90 Minuten, dann ist es ein gerechtes Unentschieden. Wir haben noch zwei Partien und alles in der eigenen Hand.“

 

Ercan Kara (SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Ich bin überglücklich und froh, dass mir der Trainer die Chance gegeben hat. Ein verdienter Punkt und ich bin glücklich über mein Tor, ich wusste, dass der Ball da hinkommt. Der Trainer vertraut mir und langsam kommt meine Chance und die werde ich nützen. Wir probieren und arbeiten Woche für Woche, um ein schönes Spiel zu zeigen. Nächste Woche müssen wir das zuhause bringen.“

 

Felix Luckeneder (TSV Hartberg):

…nach dem Spiel: „Der Ball ist super gekommen und zum Glück ist mir das Tor gelungen. Im Nachhinein kann ich schmunzeln, lachen wenn wir gewonnen hätten. Letztendlich ist es ein gerechtes Unentschieden und in der letzten Minute den Ausgleich zu bekommen ist bitter. Am Anfang haben wir relativ viel Glück gehabt. Wir schauen von Spiel zu Spiel und sind mit dem einen Punkt zufrieden.“

…über seinen Verbleib in Hartberg nach Saisonende: „Schwierig zu sagen, für mich war der Schritt nach Hartberg wichtig, damit ich mein Können zeigen kann.“

 

Hans Krankl (Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Es war für Rapid zu wenig, Hartberg wird mit dem Punkt zufriedener sein. Als Trainer von der Bank siehst du es positiver als wir hier. Das sei einem Trainer gestattet.“

 

Alfred Tatar (Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Rapid hat das Spiel in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben, 1:0 geführt und zuvor noch Möglichkeiten gehabt, da hätte man die Vorentscheidung schaffen können. In der zweiten Halbzeit ist Rapid in alte Muster zurückgefallen, hat Hartberg die Möglichkeit gegeben selber gefährlich zu werden. Rapid kommt leistungstechnisch nicht vom Fleck. Es war für unsere Augen ganz klar zu sehen, dass der Ball (beim Eckball von Rep) zu weit vorne lag.“