Djuricin: „Als Interimstrainer war es lockerer“

Beim SK Rapid Wien geht es in den letzten Wochen wieder bergauf: Die Hütteldorfer haben sich nach einem erneut schwachen Saisonstart in der tipico Bundesliga mittlerweile gefangen und sind seit fünf Pflicht-Spielen ungeschlagen. Goran Djuricin hat gelernt mit dem Druck als Rapid-Trainer umzugehen: „Der Druck hat sich erhöht. Als Interimstrainer war es lockerer. Aber insgesamt ist es so, dass du jeden Tag, jede Woche lernst und umso länger ich bei Rapid bin, umso leichter tue ich mir mit vielen Dingen.“

Djuricin ist ein Mensch, der sich von der Kindheit an behaupten muss, aber auch einer, der es allen recht machen will: „Ich tu mir schwer Jungs auf die Bank oder die Tribüne zu setzen. Ich rede viel mit ihnen und kann auch verstehen, wenn sie dann angefressen sind auf mich. Da tu ich mir schwer, weil ich ein Mensch bin, der mit jedem gut sein möchte.“