VIENNA,AUSTRIA,22.JUL.21 - SOCCER - UEFA Europa Conference League, qualification, FK Austria Wien vs Breidablik Kopavogur. Image shows the rejoicing of Marco Djuricin (A.Wien). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Djuricin: “Bei Karlsruhe habe ich keinen LKW getroffen”

via Sky Sport Austria

Motivationsschub vor dem Wiener Derby: Austria-Stürmer Marco Djuricin sicherte mit einem Doppelpack gegen seinen Ex-Verein Sturm Graz der Wiener Austria einen Punkt. Vor dem großen Lokalduell gegen Rapid (Sonntag ab 16:00 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – Streame die Partie mit dem SkyX-Traumpass) sprach er in der neuen Folge von DAB | Der Audiobeweis unter anderem über seine Erfahrungen im Ausland sowie mögliche Wechselambitionen.

“Wie ich im Ausland war, war es immer: Wie viele Tore muss ich schießen, damit ich diesen Schritt gehen kann. Jetzt bin ich daheim und will es einfach genießen und der Mannschaft helfen. Ich kann mir zurzeit nichts Besseres vorstellen. Wenn die Leute wüssten, wofür ich hier unterschrieben habe, glaubt es mir kein Mensch”, erklärt der 28-jährige Offensivspieler. Seine gelegentlichen Formschwankungen hinterfragt er dabei selbst: “Wenn ich fokussiert bin und gut drauf bin, dann traue ich mich schon zu sagen, dass ich einer der besten Stürmer in Österreich sein kann. Wenn ich nicht fokussiert bin, kann ich auch einer der schlechtesten sein. Aber man wird sehen, was die Zukunft bringt.”

Djuricin über bevorstehendes Wiener Derby: “Hoffe, wir explodieren”

Mit insgesamt neun Profivereinen kann der Mittelstürmer auf eine besondere Vita zurückblicken und hat dabei gemischte Gedanken an seine Stationen: “Bei der letzten Station, dem Karlsruher SC, habe ich keinen LKW getroffen. Zu Brentford passe ich, von meinem Spielerprofil her, vielleicht nicht so hin, aber ich wollte es einfach sehen. Ich kann sagen, dass ich in England gespielt habe. Es war eine Top-Erfahrung für mich, ich habe in London leben dürfen. Ferencváros war voll in Ordnung. Bei den Grasshoppers haben wir ein bisschen ein Chaos gehabt. Man kann es sehen, wie man will. Trotzdem habe ich bei Vereinen gespielt, wo viele Spieler nicht spielen werden.”

Seinen Weg zurück nach Wien kann er daher selbst manchmal nur schwer realisieren: “Ich konnte es sicher fünf, sechs Monate nicht realisieren, wenn du 12,5 Jahre nicht Zuhause warst. Jetzt bin ich Zuhause und fahre zehn Minuten zum Training. Es ist manchmal noch immer ein bisschen komisch, aber ich freu mich und bin endlich Zuhause, bei meinem Verein und kann es einfach nur genießen.”

Djuricin: “Habe im Nationalteam derzeit nichts zu suchen”

Ebenso genoss Djuricin seinen Doppelpack in Graz, dennoch wollte er auf einen Torjubel verzichten: “Sturm ist es etwas anderes gewesen. Ich bin damals wieder von Deutschland zurückgekommen und sie haben mir eine gute Plattform gegeben. Sie waren damals dankbar, dass ich die Tore gemacht habe und ich war dankbar, dass es keine Pfiffe gegeben hat und sie mich immer voll unterstützt haben.”

Die ganze Folge zum Nachhören:

DAB | Der Audiobeweis Folge #120 mit Marco Djuricin

Kurz nach seinem Abgang aus Graz absolvierte er zudem zwei Spiele für das österreichische Nationalteam. Eine Rückkehr ist für den FAK-Stürmer aber aktuell kein Thema: “Ich habe im Nationalteam nichts zu suchen, derzeitiger Stand.”

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(Red.)

Beitragsbild: GEPA.