Djuricin nach Siegesserie: „Haben 90 Prozent der Mannschaft gefunden“

Beim SK Rapid Wien läuft es aktuell wie am Schnürchen. Der 1:0-Heimsieg gegen die Admira war bereits der siebente Pflichtspielsieg in Serie für die Hütteldorfer. Nach dem durchwachsenen Saisonstart liegt die Elf von Trainer Goran Djuricin mit 25 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Tabellenführer Sturm Graz beträgt sechs Punkte. Mitverantwortlich für die starke Serie sind sicherlich die beiden „Neuzugänge“ Lucas Galvao und Dejan Ljubicic. Wenn diese beiden Spieler am Platz standen gab es für die Grün-Weißen noch keine Niederlage.

Die starke Serie des SK Rapid Wien

 

 

Für Trainer Goran Djuricin ist der aktuelle Erfolgslauf kein Zufall: “Ich glaube, dass wir jetzt 90 Prozent der Mannschaft gefunden haben. Ich wechsle nicht mehr so oft die Spieler aus. Man ist besser eingespielt und kennt die Laufwege, traut sich besser zu kombinieren. Der Teamspirit funktioniert gut. Wir wissen, was wir können. Ich habe ihnen das Selbstvertrauen eingeimpft. Wichtig ist, dass wir immer 100 Prozent geben. Das war eine Zeit lang nicht so, aber nicht beabsichtigt. Wenn das Selbstvertrauen fehlt, dann tut man sich auch bei einem Doppelpass schwer, weil man viel zuviel nachdenkt. Außerdem ist niemand verletzt und es ist nun Konkurrenz im Training da. Berisha hat eine Wahnsinns-Mentalität mitgenommen, Petsos kann supergeil kicken.”

Djuricin: „Haben das Potenzial Meister zu werden“

Auf die Frage ob sogar der Meistertitel möglich ist, antwortete Djuricin selbstbewusst. Jedoch gelte es zuerst einmal den dritten Platz zu festigen und vielleicht auf den zweiten Platz vorzurücken. “Wir können schon, das glaube ich auf jeden Fall. Eine kleine Chance besteht immer. Ich bin überzeugt, dass unsere Mannschaft eine sehr hohe Qualität hat, sehr gute Einzelspieler. Es kommt jetzt auch eine Kompaktheit dazu, Einer läuft für den Anderen. Wir müssen an unserer Chancenauswertung arbeiten. Das muss besser werden. Wir können nicht immer zu Null spielen. Ich denke auf jeden Fall, dass wir das Potenzial haben. Wir wollen jetzt einmal den dritten Platz bis zum Winter halten, vielleicht auch den zweiten Platz einnehmen. Die erste Abrechnung ist im Winter. Da sind aber noch einige Spiele zu spielen. Persönlich möchte ich nichts sagen. Einen gewissen Traum oder gewisse Wünsche darf man haben, die ich aber nicht ausspreche“, so Djuricin in Talk & Tore.

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Auch Stefan Maierhofer ist von der starken Serie seines Ex-Klubs beeindruckt, wie er gestern bei Talk und Tore – der tipico Fußballdebatte erklärte.

Das einzige Manko beim SK Rapid ist aktuell die Chancenverwertung. Auch gegen die Admira vergaben Kvilitaia, Schaub und Co. wieder zahlreiche hochkarätige Torchancen. Sollte sich die mangelhafte Chancenauswertung in den nächsten Wochen noch verbessern, steht einer Fortführung der starken Serie wohl nichts im Wege.

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