VIENNA,AUSTRIA,05.JUL.20 - SOCCER - HPYBET 2. Liga, Young Violets Austria Wien vs GAK 1902. Image shows an overview of the Generali Arena. Photo: GEPA pictures/ David Bitzan

Doch 3.000 Zuschauer bei Bundesliga-Samstagsspielen erlaubt

via Sky Sport Austria

Durch das verspätete Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung kommt es am Wochenende in der Fußball-Bundesliga zu einer einigermaßen kuriosen Situation.

Die drei Samstag-Matches dürfen theoretisch vor bis zu 3.000 Zuschauern über die Bühne gehen, zu den drei Sonntag-Partien sind nur noch maximal 1.500 Fans zugelassen. In letzteren Spielen ist auch keine Verköstigung des Publikums mehr erlaubt.

Profiteure der Verschiebung sind die Austria, die Red Bull Salzburg empfängt, und die SV Ried, die daheim gegen Sturm Graz antritt. Auch Altach ist am Samstag gastgebender Verein, allerdings dürfen die Vorarlberger gegen die Admira aufgrund einer Vorgabe des Landes nur vor 500 Personen spielen.

Zu den Sonntag-Partien LASK – SKN St. Pölten, WSG Tirol – TSV Hartberg und WAC – Rapid sind dann nur 1.500 Zuseher erlaubt.

In der Eishockey-Liga kann nur Red Bull Salzburg aus der Verschiebung der neuen Corona-Maßnahmen Kapital schlagen und am Freitag gegen die Black Wings Linz 1.500 anstatt 1.000 Fans begrüßen. Die restlichen Partien des Wochenendes wurden aufgrund zahlreicher Corona-Fälle bei den Clubs verschoben.

Viele Coronafälle: ICE-Liga verschiebt alle Wochenend-Spiele

Unverändert ist die Situation für das Tennis-Turnier in der Wiener Stadthalle. Dominic Thiem, Novak Djokovic und Co. dürfen in der kommenden Woche vor maximal 1.000 Besuchern aufschlagen. Fragezeichen hinterlässt die Formulierung der Verordnung, was die Verköstigung angeht.

Denn an sich ist diese bei allen Events verboten, nicht aber ab einer Veranstaltungsdauer von drei Stunden. Damit könnte das Tennis-Turnier mit seiner längeren Spielzeit quasi eine Ausnahmestellung erhalten. Gleiches könnte z.B. auf Fußball-Plätzen gelten, wenn es zu einer Doppelveranstaltung kommt. Das einzige, was sicher ist: Wasser kann bei jeder Veranstaltung konsumiert werden.

Gastrobetrieb bei Sportveranstaltungen nicht erlaubt

Klargestellt wurde am Donnerstagabend auf APA-Anfrage seitens des Gesundheitsministeriums, dass die Darreichung von Speisen und Getränken künftig ausschließlich bei Veranstaltungen gestattet sein wird, bei der die Gastronomie im Vordergrund steht. Auch bei derartigen Events ist die Konsumation ausschließlich am Tisch oder zugewiesenen Sitzplatz erlaubt.

Definitiv nicht gemeint ist damit etwa das Servieren von Speisen oder Getränken auf Sportplätzen – auch nicht via Mitarbeitern mit Bauchladen. Vom Verbot umfasst ist laut Auskunft aus dem Gesundheitsministerium u.a. auch die Konsumation im VIP-Bereich bei Sportveranstaltungen. Allerdings besteht auch in der Verordnung die Ausnahme, dass bei Events mit mehr als drei Stunden Dauer Verköstigung möglich ist.

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(APA).

Beitragsbild: GEPA.