Doch kein Boykott? UEFA erhält Zusicherung der FIFA
Die UEFA hat nach Sky-Informationen die Zusicherung erhalten, dass die FIFA nie wieder versuchen wird, Anteile an einer Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. The Guardian und Sky News UK bereichteten zuerst.
Die Zusicherung und das weitere Vorgehen sollen in den kommenden Tagen in Monaco diskutiert werden. Zuvor hatte es intensive Gespräche zwischen FIFA und UEFA gegeben.
Damit zeichnet sich eine Lösung im Streit zwischen den beiden Verbänden ab. Es wäre logisch und folgerichtig, dass der angekündigte Boykott von FIFA-Turnieren damit zunächst vom Tisch ist. Alle UEFA-Verbände könnten somit an der im September stattfindenden U20-Weltmeisterschaft der Frauen in Polen teilnehmen.
Konflikt mit FIFA-Präsident Infantino nicht gelöst
Die Zusicherung der FIFA könnte damit die entscheidende Voraussetzung für eine Rückkehr zur Teilnahme an den FIFA-Wettbewerben sein. Die europäischen Verbände würden ihren Boykott somit nicht umsetzen.
Der Konflikt mit FIFA-Präsident Gianni Infantino ist damit allerdings nicht beendet. Die Abwahl Infantinos bleibt innerhalb der UEFA weiterhin das Ziel.
Damit zeichnet sich ein zweigleisiges Vorgehen ab: Der Boykott von FIFA-Turnieren wird vorerst beendet, gleichzeitig hält die UEFA an ihrem Widerstand gegen Gianni Infantino fest.
