Trump-Vergleich: Hummels kritisiert Real Madrid wegen Ballon d’Or-Boykott
Mats Hummels hat den Boykott der Ballon d’Or-Gala durch Real Madrid kritisiert und das Verhalten des Clubs mit dem früheren US-Präsidenten Donald Trump verglichen.
„Die Worte ‚fehlenden Respekt‘ zu nehmen, wenn man bei einer Wahl nicht gewonnen hat, hat schon leicht trumpsche Züge, und es ist halt leider den anderen gegenüber respektlos. Das ist das Schlimme“, sagte der Verteidiger in seinem Podcast.
Die Auszeichnung erhielt Spaniens Europameister Rodri von Manchester City. Der Mittelfeldspieler gewann die Wahl vor Madrids Vinicius Junior, weshalb kein Vertreter Reals zur Gala nach Paris gereist war. Trump hatte seine Niederlage in der Präsidentschaftswahl gegen Joe Biden 2020 nicht eingestehen wollen und von Betrug gesprochen.
Ist schon schlimm
„Keine Frage, dass es von Real jemand verdient hätte. Aber da sind auch andere Wahnsinnsspieler, die so gut sind“, sagte der Verteidiger der AS Roma. „Denen dann nicht die Ehre zu erweisen, ist schon schlimm. Es gab Mannschaften, die wurden mehr benachteiligt im internationalen Fußball, ich formuliere es mal so.“
Hummels war selbst als Nominierter für die prestigeträchtige Trophäe in Paris anwesend. Den mit seinem Römer Teamkollegen Artem Dovbyk geteilten 29. und letzten Platz nahm der Deutsche mit Humor. „Letzter beim Ballon d’Or ist der schönste letzte Platz der Welt“, sagte Hummels.
(SID/Red.)
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