Mandatory Credit: Photo by James Gourley/Shutterstock 12778010ey Nick Kyrgios and Thanasi Kokkinakis celebrate victory in the Men s Doubles final Australian Open, Day Thirteen, Tennis, Melbourne Park, Melbourne, Australia - 29 Jan 2022 Australian Open, Day Thirteen, Tennis, Melbourne Park, Melbourne, Australia - 29 Jan 2022 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTXHUNxGRExMLTxCYPxROMxBULxUAExKSAxONLY Copyright: xJamesxGourley/Shutterstockx 12778010ey

Doppel-Show mit Titel gekrönt: Kyrgios und Kokkinakis gewinnen in Melbourne

via Sky Sport Austria

Die Publikumslieblinge Nick Kyrgios und Thanasi Kokkinakis haben ihre Doppel-Show bei den Australian Open mit dem überraschenden Titelgewinn gekrönt. Die beiden australischen Wildcard-Starter, die dem Wettbewerb mit ihren unterhaltsamen und emotionalen Auftritten eine ungeahnte Aufmerksamkeit beschert hatten, gewannen am Samstag das Finale gegen ihre Landsleute Matthew Ebden und Max Purcell mit 7:5, 6:4.

Für Kyrgios und Kokkinakis war es der jeweils erste Grand-Slam-Titel – und für Australien das zweite Tennis-Highlight binnen weniger Stunden. Vor dem Doppel-Finale in der Rod Laver Arena hatte Ashleigh Barty als erste Australierin seit 1978 den Einzel-Titel in Melbourne gewonnen.

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Erstmals seit 1980 hatten im Doppel-Finale des Heim-Grand-Slams vier Australier den Titel unter sich ausgemacht. Mit ihren unkonventionellen Auftritten hatten die beiden Freunde Kyrgios und Kokkinakis bei ihren Matches für grandiose Stimmung gesorgt. Auch der übertragende TV-Sender Nine berichtete von für Doppel-Verhältnisse außerordentlich hohen Einschaltquoten Down Under.

Auf ihrem Weg hatten die „Special Ks“ vier gesetzte Teams ausgeschaltet, neben dem topgesetzten Duo Nikola Mektic/Mate Pavic (Kroatien) auch im Viertelfinale den deutschen Doppelspezialisten Tim Pütz und dessen neuseeländischen Partner Michael Venus. Die wilde und auch provokative Art vor allem von Kyrgios kam aber nicht nur gut an. Pütz sprach von „unsportlichem“ Verhalten, Venus attestierte Kyrgios „die Reife eines Zehnjährigen“.

Der eigenwillige Kyrgios hatte sich in Melbourne nach eigener Aussage auf eine spezielle Mission begeben. Der 26-Jährige aus Canberra, auch schon mal als Bad Boy des Tennis bezeichnet und in der Einzel-Weltrangliste auf Platz 115 abgerutscht, wollte seine Landsleute nach den enormen Corona-Strapazen glücklich machen und bestens unterhalten.

Lokalmatadorin Barty gewinnt Australian Open

(SID)

Bild: Imago