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Ebenbauer über Corona-Ampel: “Gefahr, dass sich wöchentlich was ändern kann “

via Sky Sport Austria

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer nahm am Mittwoch zu den Auswirkungen der von der Regierung eingeführten Corona-Ampel auf die tipico Bundesliga Stellung. Dabei steht vor allem die Zuschauerfrage im Mittelpunkt.

Denn durch die Corona-Ampel könnten die maximal zugelassenen Zuschauerzahlen in Stadien lokal und kurzfristig reduziert werden müssen. Noch ungeklärt ist etwa, wie schnell die Bundesliga-Clubs bei Umschalten der Ampel, was immer am Freitag kommuniziert werden soll, reagieren müssten. Soll heißen: Müssen quasi über Nacht, bei Spielen am Samstag oder Sonntag, geringere Zuschauermengen und andere Maßnahmen umgesetzt werden?

Reiter: “Größte Herausforderung ist die Planbarkeit”

Davon geht die Bundesliga im Moment nicht aus, da die konkrete gesetzliche Regelung noch nicht vom Nationalrat beschlossen wurde. “Wir werden noch einmal an das Gesundheitsministerium herantreten, mit der Bitte um eine endgültige Klärung”, erläuterte Ebenbauer. In puncto Auswärtsfans konnte der Wiener keine frohe Botschaft verkünden: Bis Jahresende wird es diese Möglichkeit in den Bundesliga-Stadien nicht geben – “und, wie ich befürchte, auch darüber hinaus”.

Präventionskonzept leicht adaptiert

Das bewährte Präventionskonzept der Bundesliga, aut Ebenbauer ein “lebendes Dokument”, wurde im Vergleich zum Frühjahr in den meisten Punkten nur leicht adaptiert. Es kommt im Herbst allerdings zu einer zentralen Neuerung: Ab der ersten Runde dürfen wieder Zuschauer in die Bundesliga-Stadien, wobei die vollen Kapazitäten laut den behördlichen Vorgaben und womöglich auch aufgrund der Corona-Ampel nicht genutzt werden können.

Ebenbauers größter Wunsch sei, dass alle Partien in der am Freitag beginnenden neuen Spielzeit durchgeführt werden können, die Meisterschaft dazu bis zum Ende spannend bleibe. Außerdem würde er es begrüßen, wenn einige Vereine international wieder aufzeigen könnten.

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(APA/red.)