Eigenes SimRacing-Team: Verstappen setzt seinen Namen drauf

Max Verstappen setzt ein klares Zeichen in der Welt des virtuellen Motorsports: Der vierfache Formel-1-Weltmeister hat sein langjähriges Engagement im SimRacing neu aufgestellt. Aus dem etablierten „Team Redline“ wird künftig „Verstappen Sim Racing“.

Team Redline wurde im Jahr 2000 von Dom Duhan ins Leben gerufen und etablierte sich rasch als feste Größe im SimRacing. Bis 2015 sammelte das Team mehr als 100 Meistertitel auf unterschiedlichen Plattformen. Zuletzt dominiert Redline insbesondere auf der aktuell erfolgreichsten Simulation „iRacing“ und gewann dort zahlreiche renommierte Rennserien und sogenannte Special Events – nicht selten mit Max Verstappen selbst am virtuellen Steuer, teils sogar parallel zu echten Formel-1-Wochenenden.

Zum hochkarätigen Fahreraufgebot zählte neben Verstappen auch Lando Norris, der unter anderem 2020 beim virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans für das Team antrat. Zusätzlich wuchs die Organisation durch die Fusion mit dem Pure Racing Team im Jahr 2019 sowie durch Partnerschaften mit Marken wie Red Bull, Porsche und BMW weiter an. Verstappen.com stieg 2022 bei Redline ein.

Über SimRacing in den realen Rennsport

Verstappen möchte mit seinem SimRacing-Team talentierten Fahrern den Weg in den realen Motorsport erleichtern. Ein Beispiel dafür ist Chris Lulham, der über das Team den Sprung in den GT-Rennsport geschafft hat und im vergangenen September gemeinsam mit Verstappen ein Rennen der Nürburgring Langstreckenmeisterschaft gewann.

Mit der Umbenennung zu „Verstappen Sim Racing“ soll die Erfolgsgeschichte nun unter Verstappens Namen fortgeschrieben werden. „Sim-Racing ist neben der Formel 1 eine große Leidenschaft von mir, und das Team Redline spielt dabei eine wichtige Rolle. Dort verbringe ich einen Großteil meiner Zeit abseits der Rennstrecke, und es ist Teil dessen, was ich mit Verstappen Racing aufbaue“, sagt Verstappen dazu.

Verstappen nach Sieg auf dem Nürburgring disqualifiziert

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Artikelbild: Imago