„Ein Fiasko“: Dänemark nach frühem WM-Aus frustriert
EM-Halbfinalist, souveräner Quali-Gruppensieger – doch nun nach drei Spielen ausgeschieden: Dänemark verlässt mit nur einem Punkt als Gruppenletzter die WM in Katar.
Mit nur einem Punkt und einem erzielten Treffer blieb das Team von Coach Kasper Hjulmand klar hinter den Erwartungen zurück und scheidet in der Gruppenphase aus. Kurz nach der entscheidenden Niederlage gegen Australien war auch der Teamchef „unheimlich frustriert“ – in der Qualifikation für die Endrunde hatte Dänemark neun der zehn Spiele gewonnen und auch Österreich zweimal besiegt.
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Großer Jubel herrscht hingegen bei Australien, das erstmals seit 2006 in der WM-K.O.-Phase steht: „Wenn du härter arbeitest als der Gegner, kannst du viel bewegen“, stellt auch Goldtorschütze Mathew Leckie fest.
Reaktionen zum Fußball-WM-Spiel Australien – Dänemark (1:0):
Kasper Hjulmand (Dänemark-Trainer): „Ich bin unheimlich frustriert. Das Team hat eineinhalb Jahre sehr gut gespielt, jetzt bin ich traurig und enttäuscht. Das ist hundertprozentig meine Verantwortung. Wir werden uns jetzt etwas Zeit nehmen, das zu analysieren.“
Joachim Andersen (Dänemark-Verteidiger): „Das war einfach nicht gut genug. Es ist ein Fiasko.“
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Mathew Leckie (Australien-Stürmer/Torschütze): „Wir sind einfach unheimlich stolz. Das ist eines der wichtigsten Tore, die ich je gemacht habe. In diesen Momenten denkt man nicht viel nach. Ich habe gesehen, wie der Ball ins Tor rollt. Wir haben von Anfang an gesagt, wir wollen aus dieser Gruppe aufsteigen, natürlich haben einige daran gezweifelt. Heute haben wir gezeigt, dass sie sich geirrt haben. Es ist nicht so, dass das Team mit den besten Einzelspielern am Papier immer gewinnt. Es hat bei dieser WM schon einige Überraschungen gegeben. Wenn du härter arbeitest als der Gegner, kannst du viel bewegen. Wir glauben als Gruppe daran, dass wir am besten sind, wenn wir zusammenarbeiten. Das Wichtigste ist jetzt die Erholung, wir haben irrsinnig hart gearbeitet heute. Jetzt wollen wir noch ein paar andere zu Fall bringen.“
Graham Arnold (Australien-Trainer): „Wir haben dafür seit viereinhalb Jahren gearbeitet, und ich konnte in ihren Augen sehen, dass sie heute Abend bereit waren. Keine Feiern heute! Deswegen haben wir auch gewonnen nach dem großartigen Sieg gegen Tunesien. Nur Schlaf und keine Sozialen Medien.“
(APA/Red.)
Beitragsbild: Imago.
