Eintracht Frankfurt in der Königsklasse – Leipzig verpasst Europapokal

Frankfurt feiert: Die Eintracht hat sich zum ersten Mal in der Klubgeschichte über die Fußball-Bundesliga für die Champions League qualifiziert.

Die Hessen gewannen am letzten Spieltag das „Endspiel“ um die Königsklasse 3:1 (1:1) beim SC Freiburg. Den Breisgauern bleibt nur der „Trostpreis“ Europa League.

Ansgar Knauff (45.+4) und Rasmus Kristensen (61.) trafen für die Frankfurter, die ab dem neunten Spieltag auf einem Champions-League-Platz rangierten. Dazu kam ein Eigentor des Freiburgers Johan Manzambi (63.). Damit ist die Eintracht zum zweiten Mal nach der Saison 2022/23 (damals als Europa-League-Sieger) in der Champions League dabei. Das Tor von Ritsu Doan (27.) war zu wenig für den SC.

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Xavis Zaubertor zu wenig: Leipzig verpasst Europapokal

RB Leipzig hat nach der schwächsten Saison seiner Bundesliga-Historie erstmals den Einzug in den Europapokal verpasst. Das Team von Interimstrainer Zsolt Löw verlor am letzten Spieltag gegen DFB-Pokalfinalist VfB Stuttgart trotz eines Zaubertors seines wechselwilligen Spielmachers Xavi Simons 2:3 (2:1) und vergab mit der Conference League auch die letzte Chance auf das internationale Geschäft.

Die Saison 2024/25 beendeten die ambitionierten Leipziger als Siebter (51 Punkte) – schlechter war RB in der Bundesliga nie. Im Sommer steht ein großer Umbruch bevor. Stars wie Xavi, der die Hausherren per Hacke in Führung gebracht hatte (8.), stehen vor dem Absprung. Mit dem zweiten Torschützen Ridle Baku (44.) kann RB jedoch fest planen.

Der VfB, für den Nationalspieler Deniz Undav (24.), Torjäger Nick Woltemade (57.) und Joker Ermedin Demirovic (78.) trafen, tankte eine Woche vor dem Pokalfinale in Berlin frisches Selbstvertrauen. Gegen Drittligist Arminia Bielefeld ist Stuttgart am Samstag aber ohnehin klarer Favorit.

Verrücktes Finale: Mainz sichert gegen Bayer Europa

Ein Punkt reicht für den großen Traum: Der FSV Mainz 05 ist zurück auf der europäischen Fußballbühne. Die Rheinhessen kamen im letzten Bundesligaspiel von Xabi Alonso als Trainer von Bayer Leverkusen zwar nur zu einem 2:2 (1:0) gegen den Vizemeister – durch den Patzer von Konkurrent RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart (2:3) reichte das aber dennoch für Platz sechs und den Einzug in die Play-offs der Conference League.

Schmid-Treffer: Heidenheim muss in die Relegation

Der 1. FC Heidenheim muss im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga eine Extrarunde drehen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt verpasste es am letzten Spieltag beim 1:4 (0:2) gegen Werder Bremen, die TSG Hoffenheim noch von Platz 15 zu verdrängen.

Heidenheim spielt in der Relegation (22. und 26. Mai) gegen den Tabellen-Dritten der 2. Liga um den Klassenverbleib. Das Hinspiel findet am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) in Heidenheim statt, der Gegner entscheidet sich am Sonntag.

Für Heidenheim ist es die zweite Teilnahme an der Relegation nach 2020, damals hatte der FCH als Zweitligist gegen Bremen den Aufstieg verpasst. Romano Schmid (14., Foulelfmeter), Jens Stage (33.), Marvin Ducksch (66.) und Keke Topp (86.) trafen am Samstag für Werder, Luca Kerber (80.) für die Gastgeber.

Union siegt beim Abschiedsspiel von Schiri Brych

Der FC Augsburg hat zum Abschluss seiner 14. Bundesligasaison das angestrebte Erfolgserlebnis verpasst. Beim 359. und letzten Bundesligaspiel von Rekordschiedsrichter Felix Brych unterlagen die Schwaben, die zwischenzeitlich elfmal ungeschlagen geblieben waren, in letzter Sekunde 1:2 (1:0) gegen Union Berlin. Doppel-Torschütze Andrej Ilic (69.) hatte zunächst die Augsburger Führung durch den starken Phillip Tietz (41.) egalisiert, dann erzielte er auch den Siegtreffer (90.+4).

Gladbach verliert auch zum Abschluss gegen Wolfsburg

Pfiffe und ein verpasstes Saisonziel: Borussia Mönchengladbach hat nach mageren Wochen auch im letzten Bundesliga-Spiel maßlos enttäuscht. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane unterlag dem VfL Wolfsburg im eigenen Stadion 0:1 (0:0) und verfehlte den angestrebten einstelligen Platz in der Abschlusstabelle. Für die Borussia, Anfang April als Fünfter noch in Champions-League-Reichweite, war es das siebte Spiele in Folge ohne Sieg.

Party trotz Pleite: St. Pauli endgültig gerettet

Nicht-Abstiegsparty auf dem Kiez: Der FC St. Pauli ist trotz einer Niederlage am letzten Spieltag endgültig gerettet. Die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin verlor zwar das Saisonfinale gegen den VfL Bochum verdient mit 0:2 (0:1) zu Hause gegen den Absteiger – den Klassenerhalt haben die Kiezkicker aber dennoch geschafft, weil der 1. FC Heidenheim gegen Werder Bremen ein Fußball-Wunder verpasste.

Trotz Pleite gegen Bayern: Hoffenheim bleibt fix in der Liga

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(SID) Foto: Imago