COLOGNE, GERMANY - NOVEMBER 05: Coach Peter Stoeger of Koeln looks on prior the Bundesliga match between 1. FC Koeln and TSG 1899 Hoffenheim at RheinEnergieStadion on November 5, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Einvernehmliche Vertragsauflösung: Stöger und Köln gehen getrennte Wege

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Köln und Cheftrainer Peter Stöger haben ihre Zusammenarbeit beendet. Bis zur Winterpause übernimmt Stefan Ruthenbeck das Team.

Nach einer eingehenden Analyse der Situation haben sich der 1. FC Köln und Cheftrainer Peter Stöger auf eine einvernehmliche Auflösung des bis Ende Juni 2020 laufenden Vertrags geeinigt. Auch Co-Trainer Manfred Schmid verlässt den FC. Bis zur Winterpause wird U19-Trainer Stefan Ruthenbeck die FC-Profis betreuen, zu seinem Team wird neben den Co-Trainern Kevin McKenna und Markus Daun weiter auch Torwarttrainer Alexander Bade gehören.

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Stöger hatte die Kölner im Sommer 2013 in der zweiten Liga übernommen und auf Anhieb in die Bundesliga geführt. Dort gelang in der Vorsaison Platz fünf und damit die erste Europacup-Teilnahme des Clubs seit 25 Jahren. Seither ging es aber rapide bergab. In der laufenden Saison holten die Kölner in 14 Runden erst drei Punkte. Im letzten Spiel unter Stöger gab es am Samstag ein 2:2 beim Tabellendritten Schalke 04.

Ist die Kölner Trennung von Peter Stöger richtig?

Laut Stöger war die Trennung bereits vor dem Spiel fixiert worden. “Am Freitag war klar, dass das Spiel auf Schalke unser letztes wird. Um sich voll auf diese wichtige Partie fokussieren zu können, haben wir entschieden, dies erst am Sonntag zu kommunizieren”, erklärte Stöger in einer Vereinsmitteilung. “Es ist im Sinne des Clubs und vor allem der Mannschaft, dass jetzt eine Entscheidung getroffen wurde und Klarheit herrscht.”

FC-Präsident Werner Spinner sagt: „Wir sind in der Verantwortung, alles zu versuchen, um den Klassenerhalt doch noch zu erreichen. Bis zuletzt haben wir gehofft, dass wir dies in der Konstellation mit Peter, seinem Team und der Mannschaft schaffen können. Leider ist diese Überzeugung jedoch trotz des positiven Resultats auf Schalke nicht mehr ausreichend vorhanden. Deshalb halten wir es in der aktuellen Situation für unabdingbar, auf der Trainerposition ein Signal zu setzen, auch wenn uns diese Entscheidung sehr schwer fällt und wehtut.“

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Peter Stöger hat seit Juli 2013 eine beispiellose Erfolgsgeschichte mit dem FC geschrieben, uns zum Aufstieg und erstmals seit 25 Jahren in den Europapokal geführt. Darüber hinaus hat er den 1. FC Köln als Sympathieträger jederzeit glaubwürdig und authentisch vertreten. Dass kein anderer in der Vereinsgeschichte so lange Cheftrainer des FC war, ist kein Zufall. Wir haben in den vergangenen Tagen gespürt, dass unser gemeinsamer Weg zu Ende ist, und zwar unabhängig vom Resultat auf Schalke. Deshalb war es auch Peter wichtig, einen klaren Schnitt zu machen, bevor emotional und menschlich zu viel Negatives zurückbleibt. Die Mannschaft ist jetzt mehr denn je in der Pflicht, alles zu tun, um die auf Schalke geweckte Hoffnung aufrecht zu erhalten.“

Peter Stöger sagt: „Am Freitag war klar, dass das Spiel auf Schalke unser letztes wird. Um sich voll auf diese wichtige Partie fokussieren zu können, haben wir entschieden, dies erst am Sonntag zu kommunizieren. Es ist im Sinne des Clubs und vor allem der Mannschaft, dass jetzt eine Entscheidung getroffen wurde und Klarheit herrscht. Die Spieler, die Mitarbeiter im Club, die Fans und die Stadt Köln sind Manni Schmid und mir ans Herz gewachsen und wir drücken allen die Daumen, dass der 1. FC Köln den Klassenerhalt schafft.“