Elfmeter-Routine wurde „Hinti“ zum Verhängnis

Martin Hinteregger wurde zum tragischen Held beim Aus der Eintracht Frankfurt im Europa-League-Halbfinale gegen den FC Chelsea. Der ÖFB-Teamspieler brachte über die gesamten 120 Minuten eine starke Leistung – gefühlt jeder Angriff endete bei der Augsburg-Leihgabe. Ausgerechnet der verschossene Strafstoß von „Hinti“ sorgte dann im Elfmeterschießen für die Wende.

„So habe ich meine Elfmeter bisher immer geschossen, die Wahrscheinlichkeit ist normalerweise sehr groß, dass er scharf, flach, in die Mitte oder irgendwohin auch reingeht. Heute hat es nicht sein sollen, deswegen ist da eine riesige Leere bei mir„, sagte Hinteregger nach dem Spiel im Interview bei „Puls 4“.

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Der Publikumsliebling wurde anschließend von den mitgereisten Fans getröstet: „Als wir bei den Fans gestanden sind, waren wir doch irgendwie stolz, obwohl wir eigentlich riesig enttäuscht sind. Trotzdem war es irgendwie cool, es waren so viele Gefühle, schöne und bittere Momente auf einmal. Man kann nur Danke an alle Fans und ganz Frankfurt sagen, für eine tolle EL-Saison und hoffentlich auch mehr.“

Dass die Elfmeter-Routine Hinteregger zum Verhängnis wurde, war kein Zufall. Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga rechnete scheinbar mit einem Schuss in die Mitte: „Wir bereiten uns immer vor und schauen uns jeden möglichen Schützen an.“

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Artikelbild: Getty

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