Elfmeter-Szene um Vertessen: VAR verteidigt Schiri-Entscheidung
Beim Bundesligamatch zwischen Red Bull Salzburg und dem WAC am Mittwoch (1:1) ist es zu einer strittigen Strafraum-Szene gekommen. Am Freitag bezog der VAR Österreich Stellung.
Was war geschehen? „Bullen“-Angreifer Yorbe Vertessen kam in der 81. Minute nach einem Kontakt mit WAC-Verteidiger Chibuike Nwaiwu zu Fall. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Schiedsrichter Stefan Ebner entschied sich gegen einen Elfmeter, der VAR griff nicht ein.
VAR-Urteil: „Schiedsrichterentscheidung korrekt“
Der VAR verteidigte zwei Tage nach dem Match die Entscheidung, nicht einzugreifen: „Der Verteidiger macht eine riskante Grätsche, berührt dabei aber sowohl den Ball als auch den Gegenspieler. Der Schiedsrichter hat richtigerweise weiterspielen lassen. Der VAR hat nicht eingegriffen, da die Schiedsrichterentscheidung korrekt war.“
Die Sky-Community bewertete die Situation anders. Für 82% wäre ein Strafstoß fällig gewesen, nur 18% hätten den Elfmeter nicht gepfiffen.

Salzburg-Spieler Bidstrup verärgert: „Jede Woche ein neuer Skandal“
Salzburg-Profi Mads Bidstrup äußerte sich nach der Partie hämisch über die Aktion. „Ich kann nur lachen. Jede Woche ein neuer Skandal“, meinte der Däne im Sky-Interview.
Bidstrup über Elfmeterszene: „Ich kann nur lachen“
(Red.)
Bild: GEPA