Elfmeterschießen verweigert! Ex-Real-Coach rastet aus
Fulham hat bei der Costa del Sol Trophy nach dem 2:2 gegen Malaga das geplante Elfmeterschießen verweigert. Der Premier-League-Klub verließ nach dem Schlusspfiff den Platz und überließ Malaga damit den Turniersieg.
Auslöser war ein Platzverweis gegen Fulham-Trainer Alvaro Arbeloa nach dem Spiel. Der Vorfall sorgte anschließend für Diskussionen in den sozialen Medien.
Bei der Costa del Sol Trophy in Spanien – einem traditionsreichen Vorbereitungsturnier – kam es nach dem Testspiel zwischen Malaga und Fulham zu ungewöhnlichen Szenen. Die Partie endete zunächst mit einem 2:2-Unentschieden.
Arbeloa sieht Rote Karte
Nach dem Schlusspfiff wurde Fulham-Trainer Alvaro Arbeloa wegen Reklamierens vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Offenbar ging es um einen Strafstoß, durch den Malaga kurz vor dem Spielende noch zum Ausgleich kam. Die Rot-Entscheidung gegen den ehemaligen Coach von Real Madrid sorgte unmittelbar für Diskussionen auf dem Platz.
Kurz darauf kam es zum Eklat: Fulham verzichtete auf das eigentlich geplante Elfmeterschießen, das den Sieger der Costa del Sol Trophy bestimmen sollte. Stattdessen verließen die Spieler den Rasen und beendeten ihren Auftritt vorzeitig.
Fulham reagiert auf Eklat
Der englische Klub erklärte anschließend in einem offiziellen Statement, dass ein Elfmeterschießen nicht Teil der ursprünglichen Absprachen für das Freundschaftsspiel gewesen sei. Zudem soll die Durchführung der Strafstöße das Risiko erhöht haben, den Rückflug zu verpassen.
Durch den Verzicht auf das Elfmeterschießen wurde Gastgeber Malaga schließlich als Sieger des Traditionsturniers gewertet. Mittelstürmer Eneko Jauregi schnappte sich zuvor noch den Spielball, legte ihn auf den Elfmeterpunkt und schoss das Leder ins leere Tor. Anschließend jubelten die Malaga-Spieler zusammen mit ihren Fans.
