England Training - St George s Park - Friday June 25th England s Tyrone Mings during a training session at St George s Park, Burton upon Trent. Picture date: Friday June 25, 2021. Use subject to FA restrictions. Editorial use only. Commercial use only with prior written consent of the FA. No editing except cropping. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xNickxPottsx 60565902

Englischer Teamspieler Mings kritisierte Innenministerin

via Sky Sport Austria

Der englische Fußball-Teamspieler Tyrone Mings hat die britische Innenministerin Priti Patel deutlich für ihr Verhalten in der Debatte um Rassismus und kniende Profis kritisiert. Patel hatte sich zwar am Montag “angeekelt” über rassistische Beleidigungen gegen Englands Spieler nach dem verlorenen EM-Finale gegen Italien gezeigt. Zuvor hatte die konservative Politikerin aber Verständnis für Menschen gezeigt, die ihren Unmut über das Knien der Profis gegen Rassismus äußerten.

“Man kann nicht zu Beginn des Turniers das Feuer schüren, in dem man unsere Anti-Rassismus-Botschaft als ‘Symbolpolitik’ bezeichnet und dann vorgeben, angeekelt zu sein, wenn genau das passiert, gegen das wir uns einsetzen”, schrieb der 28 Jahre alte Mings am Montagabend auf Twitter.

Nachdem sie im Elfmeterschießen des EM-Finales gegen Italien (2:3) nicht getroffen hatten, waren Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka im Internet rassistisch beleidigt worden. Darauf reagierten weite Teile der Gesellschaft, der Politik und des Fußballs mit Empörung und Entsetzen.

Die britische Regierung stellte sich nach Mings’ Äußerungen hinter Patel. “Sie hat rassistische Beleidigungen im Internet durchgehend verurteilt”, sagte Finanz-Staatssekretär Steven Barclay am Dienstag dem Nachrichtensender Sky News. Außerdem sei sie selbst bereits Opfer rassistischer Beleidigungen geworden. Patel selbst äußerte sich zunächst nicht. Die Politikerin mit indischen Wurzeln hat ihre politische Karriere auf dem Ruf aufgebaut, eine harte Linie gegen illegale Einwanderung zu fahren.

Rashford reagiert mit emotionalem Statement auf Rassimus-Attacken

(APA)

Bild: Imago