Entscheidende Play-off-Spiele: Capitals und VSV peilen Aufstieg an

Am Freitag haben die Vienna Capitals und der VSV ihren ersten Halbfinal-„Matchpuck“ in der ICE-Eishockeyliga noch liegengelassen, am Sonntag soll in den sechsten Spielen der „best of seven“-Serie (jeweils 17.30 Uhr) Versäumtes nachgeholt werden. Die Caps peilen bei Meister KAC den Aufstieg an, auch der VSV möchte bei Olimpija Ljubljana ins Halbfinale weiterkommen. Dort warten bereits Red Bull Salzburg und Fehervar.

„Egal, ob du in der Serie in Führung liegst oder hinten bist. Im Endeffekt geht es immer nur darum, das nächste Spiel zu gewinnen. Das ist alles“, beschrieb Capitals-Trainer Dave Barr die simple Ausgangslage. Am Freitag schien sein Team beim Stand von 2:0 vor eigenem Publikum bereits auf dem Weg zum fünften Halbfinaleinzug en suite. Im Finish aber schoss sich der KAC noch in die Verlängerung, wo Manuel Geier mit dem Tor zum 3:2 zum Matchwinner avancierte. „Wir dürfen uns von der Wiener Defensive nicht zermürben lassen, Pucks aufs Tor, vielleicht ein Dirty Goal verbuchen und so am Ende die Partie gewinnen“, sagte Geier. „Wir haben unverändert nichts zu verlieren.“

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Der VSV ging am Freitag nach einem wahren Schützenfest als 6:8-Verlierer vom Eis. „Wir haben viel zu viele Tore bekommen, haben defensiv zu viele Fehler gemacht, es dem Gegner leicht gemacht, Treffer zu erzielen“, ärgerte sich „Adler“-Coach Rob Daum nach dem trefferreichsten Play-off-Spiel seit der Liga-Neugründung im Jahre 2001. „In Laibach müssen wir defensiv deutlich kompakter agieren.“ Im Olimpija-Lager ist die Zuversicht wieder gewachsen. „Ich denke, wir sind jetzt psychologisch in einer besseren Position als sie“, gab Stürmer Miha Zajc an.

(APA) / Bild: GEPA