Erneut Bewegung in Grazer Stadiondebatte
Die „Never Ending Story“ in der Grazer Stadiondebatte soll zu einem Ende kommen. Bereits in den kommenden Wochen will man einen Plan für die Zukunft des Grazer Fußballs präsentieren. Ebenso möchte man die Merkur Arena sicherer gestalten.
Die „Kleine Zeitung“ berichtet am Dienstag über einen Stadion-Gipfel am kommenden Mittwoch, bei diesem sollen Stadtvertreter und Sicherheitsbehörden über den Ausbau der Sicherheitseinrichtungen in der Liebenauer Merkur Arena entscheiden. Im April soll sich dann endgültig entscheiden, wo der GAK und der SK Sturm in Zukunft ihre sportliche Heimat finden sollen. Es wird darüber entschieden, ob es zu einer Zwei-Stadien-Lösung kommt, oder ob es bei einem Stadion bleibt.
Mehrere Millionen Euro notwendig um Stadion zu adaptieren
Würde der GAK in die Bundesliga aufsteigen, müsste das Stadion auch an der ein oder anderen Stelle adaptiert werden. Unter anderem müssen die Sicherheitsstandards angehoben werden, ebenso müssen die Toiletten bruchsicher gemacht werden. Die Kosten hierfür würden sich auf circa drei Millionen Euro belaufen. Beide Vereine wollen die Kosten nicht übernehmen, da sie lediglich Mieter des Stadions, welches sich im Eigentum der Stadt Graz befindet, sind.
GAK hat ein neues Grundstück in Aussicht
Sollte der SK Sturm die Merkur Arena in Liebenau kaufen, würde der GAK ein Grundstück im Stadtteil Puntigam in Erwägung ziehen, um dort sein neues Stadion zu bauen. Dieses Grundstück ist zurzeit noch im Besitz vom Möbelhaus Lutz, der Haring Group und Werner Gröbel. Das neue Stadion soll auf dem Dach der ebenfalls angedachten unterirdischen Straßenbahnremise gebaut werden.
Schicker über Slovan-Heimstätte: „Das ideale Stadion für Graz“
Maximilian Rosmanith/(Bild: GEPA)
