RAMSAU,AUSTRIA,16.DEC.21 - NORDIC SKIING, SKI JUMPING - FIS World Cup, normal hill, ladies, training and qualification. Image shows Marita Kramer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

Erneut nicht zu schlagen: Fünfter Saisonsieg für Kramer beim Heimspringen in Ramsau

via Sky Sport Austria

Skispringerin Sara Marita Kramer hat ihren Siegeszug beim Heimweltcup in Ramsau fortgesetzt.

Die 20-jährige Salzburgerin triumphierte am Freitag auf der Normalschanze im siebenten Saisonbewerb zum fünften Mal. Durch die Wiederholung ihres Vorjahreserfolges beträgt ihr Vorsprung in der Gesamtwertung vor der zweiwöchigen Weihnachtspause bereits 169 Punkte.

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„Ich bin sehr happy, vor allem, dass ich wieder daheim gewonnen habe. Ich bin sehr zufrieden, aber die Sprünge waren sicher nicht die besten“, kommentierte Kramer nach Sätzen auf 92 und 90 gewohnt verhalten ihren vierten Sieg in Serie. In der Vorwoche hatte sie in Klingenthal beide Großschanzenbewerbe gewonnen.

Vom kleinen Ramsauer Bakken distanzierte die Pinzgauerin vor den Augen von ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober, aber leeren Tribünen die zweitplatzierte Katharina Althaus um 4,1 Zähler. Die Deutsche ist auch in der Gesamtwertung ihre erste Verfolgerin. Dritte wurde die Slowenin Ursa Bogataj.

Wie schon öfters zeigte sich Kramer im Augenblick ihres Erfolges auch selbstkritisch. „Die Sprünge waren leider nicht sehr sauber, aber der Gedanke war, ich ziehe es durch, egal was passiert. Das hat mir dann doch noch sehr geholfen. Es war zäh und nicht so leicht, trotzdem bin ich froh, dass es für den Sieg gereicht hat.“ Besonders bedauerlich sei das Fehlen der Fans. „Natürlich ist es schade, dass niemand zuschauen darf. Das wird diese Saison weiter so sein, aber wir können damit leben“, meinte Kramer, der einige Familienmitglieder nach einem Langlaufausflug aus der Ferne zugeschaut hatten.

Nach ihrem 13. Karrieresieg fehlen ihr noch drei auf ÖSV-Rekordlerin Daniela Iraschko-Stolz. Die nächsten Chancen bieten sich am 31. Dezember und 1. Jänner im slowenischen Ljubno. Iraschko-Stolz war diesmal als zweitbeste Österreicherin Sechste. Eva Pinkelnig wurde Achte, Lisa Eder Elfte.

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Dementsprechend freute sich ÖSV-Trainer Harald Rodlauer über ein starkes Teamabschneiden und eine noch sattere Führung im Nationencup. Über allem strahlte aber Kramer. „Ein Heimsieg, das ist wieder ein sehr schöner Moment. Sie hat derzeit ein wirklich super Niveau und hat heute wieder eine tolle Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, betonte Rodlauer gegenüber der APA – Austria Presse Agentur. Jacqueline Seifriedsberger landete an der 13. Stelle. Die frühere Seriensiegerin Chiara Kreuzer verpasste als 35. hingegen sogar den Finaldurchgang.

(APA)/Bild: GEPA