Ernst Baumeister: „Samma froh, dass es nur ein 6:1 worden ist.“

via Sky Sport Austria
  • Peter Zulj: „Heute haben wir einen richtig geilen Fußball gespielt.“
  • Andreas Leitner: „So ein Auftreten wie wir es heute an den Tag gelegt haben, ist eine Sauerei.“
  • Günter Kreissl: „Die Aufgabe bei Sturm ist laufend eine Reifeprüfung.“
  • Heribert Weber wird zur Pause deutlich: „Die Defensive der Admira kann man heute nur als katastrophal bezeichnen.“

Sturm Graz eröffnet den 17. Spieltag mit einem 6:1 Erfolg gegen die Admira. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

6:1 (4:1)

Schiedsrichter: Harald Lechner

(Trainer ):
…über das Spiel: „Wir sind leider Gottes durch einen Elfmeter in den Rückstand geraten. Die Mannschaft hat dann normal und ruhig weitergespielt. Haben relativ schnell den Ausgleich erzielt und danach hat man einfach gesehen, die Mannschaft hat dann selbstbewusst gespielt. Insgesamt hat die Mannschaft heute viel Freude bereitet. Nicht nur dem Trainer, auch den Fans. Es war ein gutes Spiel, aber jetzt ist es auch wichtig bodenständig zu bleiben.“

…über den Elfmeter: „Es war eine unglückliche Situation. Fehler passieren im Fußball. Er ist noch jung und wird noch viel lernen. Er hat großes Potential, das hat er schon vor seiner Verletzung gezeigt. Trotz allem hat er dann den Treffer erzielt. Er war etwas deprimiert, dass er jetzt im Moment die Seuche hat. Gerade mit den Elfmetersituationen. Er wird daraus lernen und immer besser werden.“

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…über das Spiel: „Heute hat es richtig Spaß gemacht. Wir haben etwas zum Gutmachen gehabt. Wir haben am Samstag gegen den LASK leider kein gutes Spiel gezeigt. Heute haben wir einen richtig geilen Fußball gespielt. Die Admira hat man glaube ich 90 Minuten gar nicht gesehen, außer beim Elfmeter. Heute war es eine richtig geile Partie. Man hat gesehen, dass unsere Mannschaft Qualität hat und auch wenn wir in Rückstand sind, kommen wir wieder zurück. Wir haben in der ersten Halbzeit richtig zugeschlagen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr oder weniger das Spiel verwaltet, aber haben dann auch noch zwei Tore dazugelegt. Ich glaube, dass der Sieg mehr als verdient ist.“

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…über seine Leistung: „Ich glaube der Elfmeter war eindeutig. Aber dann habe ich den Eckball reinghaut. Ich glaube, ich habe es heute der Mannschaft zurückgezahlt.“

(Geschäftsführer Sport ):
…zur Halbzeit: „Die Mannschaft zeigt heute spielerisch ein ganz anderes Gesicht. So ein Siegestor in aller letzter Sekunde wie wir es vor drei Tagen erlebt haben, gibt immer sehr viel Kraft. Das spürt man auch bei der Mannschaft, einfach vom Selbstvertrauen wie sie agieren.“

…über die Trainersuche: „Wir sind in der Endphase. Es gibt nur mehr eine ganz kleine Kandidatenschar und ich hoffe, dass wir es in Bälde erledigen können. Es ist als Trainer unangenehm, wenn du immer wieder als Kandidat genannt wirst und am Schluss wird es ein anderer, weil da immer übrigbleibt, der war nicht gut genug, man hat sich für jemand anderen entschieden. Deshalb halte ich es für unkorrekt Namen zu kommentieren.“

…über die Bekanntgabe der Entscheidung: „Früher als Mitte Dezember ist es möglich. Man darf auch nicht vergessen, dass wir den ganzen Trainerstab neubesetzen müssen. Wenn es gut läuft, sind wir eher Anfang der Dezemberhälfte dran, aber spätestens Mitte Dezember wollen wir das finalisiert haben.“

…über seine Rolle bei der Trainersuche: „Die Aufgabe bei Sturm ist laufend eine Reifeprüfung. Es vergeht keine Woche, wo du nicht wichtige Entscheidungen zu treffen hast. Das ist jetzt ein Credo: Du kannst im Fußball sowieso nur versuchen Wahrscheinlichkeiten zu erhöhen. Garantien gibt es keine. Es ist kein Alleingang von mir. Ich bereite das Ganze auf und vor für die Gespräche. Informiere aber zur rechten Zeit auch den Vorstand, weil Entscheidungen für mich im besten Fall immer auf breiter Basis getroffen werden.“

(Trainer ):
…über das Spiel: „Wenn man nach ein paar Minuten 1:0 führt, gleich darauf sogar eine Möglichkeit hat zum 2:0 und dann glaubt, jetzt brauche ich nichts mehr tun, ist leider ein bisschen zu wenig. Die ersten drei Tore waren eigentlich Geschenke von uns. Als Verteidiger sollte ich schon wissen, wann soll ich den Ball rausspielen und wann soll ich ihn wegschlagen. Sturm hat die Qualität, dass sie uns in den Kreis rennen lassen. Dann ist auch so eine Niederlage möglich und verdient. So wie wir heute aufgetreten sind, müssen wir froh sein, dass Sturm Gott sei Dank in der zweiten Halbzeit ein bisschen zurückgeschalten haben. Samma froh, dass es nur ein 6:1 worden ist.“

…über die Mannschaft: „Es hängt nicht von einem Mann ab. Es war die komplette Mannschaft, bis auf zwei, die man herausnehmen kann, das waren wieder der Lackner und der Zwierschitz, der Rest war nicht vorhanden. Wenn man Sturm so spielen lässt, dann kann man schon so reinrennen. Das darf normal nicht passieren, weil so verhalten kann man sich nicht. Man muss sich wenigstens wehren. Ich rede nicht gerne von einer früheren Zeit, aber wie sich wir verhalten hätten, da hätten wir wenigstens sieben, acht Gelbe Karten bekommen. Ich will meine Mannschaft nicht animieren, dass sie einehauen, aber wenigstens ein bisschen an den Mann gehen. Erklärbar ist das schwer. Wir sind eine gute Mannschaft, auch wenn wir heute eine schöne Ohrfeige bekommen haben, aber wir sind trotzdem noch nicht so reif, dass wir den nächsten Schritt viel weiter oben machen können, weil wir noch ein paar Spieler drinnen haben, die glauben, es geht ohne Laufen.“

…ob er von den Vertragsverlängerungen von Ebner, Lackner und Wostry abhängig macht, ob er Admira-Trainer bleibt: „Ja.“

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…über das Spiel: „So ein Auftreten wie wir es heute an den Tag gelegt haben, ist eine Sauerei. Wenn man die Grundtugenden nicht von Anfang auf den Platz legt, dann hat man einfach keine Chance. Vor allem wenn man bei Sturm spielt, wo sie einfach einen super Lauf haben. Fühlen tue ich mich scheiße, sechs Stück zu bekommen ist nicht so schön. Mund abputzen und weitermachen.“

(Sky Experte):
…über Sturm Graz: „Sturm zeigt den ganzen Herbst, dass die Mannschaft bereit ist füreinander zu kämpfen. Sechs verschiedene Torschützen, das ist etwas ganz Großartiges.“

…über die Admira: „Wenn man sieht wie sie heute aufgetreten sind, da hat alles gefehlt. Keine Aggressivität, kein Zweikampfverhalten, keine Laufbereitschaft. Was das unglaublichste war, dass die gegenseitige Unterstützung in Wirklichkeit nicht vorhanden war.“

…findet zur Halbzeit deutliche Worte für die Defensive der Admira: „Die Defensive der Admira kann man heute nur als katastrophal bezeichnen. Man ist immer zu spät.“

…über den Elfmeter für die Admira: „Es war ein unglückliches Foul. Starkl ist im Laufduell schneller, dann rempelt Schoissengeyr ihn und fällt auch noch auf ihn drauf. Da blieb Schiedsrichter Lechner nichts anderes übrig als auf den Elferpunkt zu zeigen. Sehr unglücklich, war aber ein klarer Elfmeter.“

…vor dem Spiel über die beiden Torhüter: „Es ist sehr erfreulich, dass wir junge Tormänner haben, die ein Versprechen für die Zukunft sind. Ich denke da auch an Strebinger bei Rapid, der sich enorm weiterentwickelt hat. Leitner genauso wie Siebenhandl. Da ist für die Zukunft einiges drinnen.“