Horner bleibt vorerst Red-Bull-Teamchef

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist nach den jüngsten Anschuldigungen gegen seine Person durch die interne Untersuchung entlastet worden. Das teilte der Konzern am Mittwochabend mit, drei Tage vor dem ersten Rennen der neuen Saison in Bahrain (alle Sessions live auf Sky Sport F1 – streame mit dem Sky X-Traumpass).

Der 50-Jährige dürfte damit Teamchef des Weltmeister-Rennstalls bleiben, auf die Zukunft des Teams ging der Konzern in seinem ersten Statement allerdings nicht ein.

„Red Bull kann bestätigen, dass die Beschwerde abgewiesen wurde. Die beschwerende Partei hat das Recht, Berufung einzulegen“, heißt es in dem Statement: „Red Bull ist überzeugt, dass die Untersuchung fair, gründlich und unbefangen war.“

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Eine Mitarbeiterin hatte dem 50-Jährigen „unangemessenes Verhalten“ vorgeworfen. Red Bull beauftragte daher einen Ermittlungsanwalt, der daraufhin Informationen von allen Beteiligten sammelte und der Konzernspitze einen Bericht vorlegte. Seit Anfang Februar ist das Thema öffentlich bekannt, Details zu den Anschuldigungen wurden allerdings nie kommuniziert.

Eine Brisanz birgt das Thema aber weiterhin, glaubt man Informationen, die das Portal „Motorsport-Total.com“ haben will.

Dort heißt es: Die Horner-Affäre droht jetzt für den gesamten Red-Bull-Konzern zur Zerreißprobe zu werden. Denn während die thailändischen Shareholder laut Informationen von Motorsport-Total.com hinter Horner als Teamchef stehen, ist der österreichische Flügel des Konzerns offenbar klar der Ansicht, dass der 50-Jährige in seiner Position nicht mehr haltbar ist.

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(SID/APA) / Artikelbild: Imago