Erster Auftritt nach Paris-Finale: Sinner bei Halle-Auftakt ohne Mühe
Yannick Hanfmann hat beim Rasenturnier in Halle/Westfalen eine Überraschung gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner verpasst.
Der deutsche Qualifikant unterlag dem Titelverteidiger aus Italien 5:7, 3:6. Für Sinner (23) geht die Vorbereitung auf Wimbledon (ab 30. Juni) im Achtelfinale gegen Alexander Bublik weiter – eine knifflige Aufgabe, der Kasache hatte das Turnier 2023 gewonnen.
Sinner schlug am Dienstag erstmals seit seiner bitteren Niederlage im French-Open-Finale gegen Carlos Alcaraz (Spanien) neun Tage zuvor auf. Das denkwürdige Match über fast fünfeinhalb Stunden, in dem er drei Matchbälle vergab, hatte ihn noch einige Zeit beschäftigt, wie er in Halle zugab. „Ich hatte schon einige schlaflose Nächte. Das steckt man nicht ganz so einfach weg“, sagte er vor seinem Auftakt gegen Hanfmann.
In seinem ersten Match in dieser Saison auf Rasen reichte Sinner im ersten und zweiten Satz jeweils ein Break. Bei eigenem Aufschlag wackelte der dreimalige Grand-Slam-Sieger kaum, nach 1:30 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball mit einem Ass. Für Hanfmann geht es mit der Qualifikation für Wimbledon weiter.
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