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Erster ÖFB-Treffer: Lang über Kopfballtor „ein bisschen schockiert“

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Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Sonntag in der Nations League auswärts gegen den Kosovo ein 1:1 erreicht.

Das ÖFB-Team geht damit als Tabellenführer der Liga-B-Gruppe 3 in die letzten beiden Gruppenspiele im November.

Lang-Premierentor rettet Österreich vor Niederlage im Kosovo

Das sind die Reaktionen zum Nations-League-Spiel Kosovo gegen Österreich (1:1, via ORF):

Ralf Rangnick (ÖFB-Teamchef): „Es war wichtig, dass wir den Punkt noch geholt haben. Wir sind mit dem Punkt auch zufrieden. Es waren die erwartet schwierigen Bedingungen. Dass wir heute keinen Schönheitspreis gewinnen können bei diesen Bodenverhältnissen, war im Vorhinein klar. Das Gegentor hatte nichts mit dem Boden zu tun, da musst du mit dem Gegner mitgehen. Wir hatten zu viele unsaubere Pässe drin, die nicht nur auf den Rasen zurückzuführen waren. Jetzt ist es aber wichtig, dass wir ungeschlagen aus dieser Vier-Spiele-Serie rausgekommen sind, und freuen uns auf die November-Spiele.“

Match-Ratings zu Kosovo vs. Österreich: Bewerte das ÖFB-Team!

Christoph Lang (ÖFB-Torschütze): „Es war für alle ein schwieriges Spiel auf diesem Boden. Über mein Tor bin ich sehr glücklich. Ich habe es gar nicht richtig gecheckt, dass es ein Tor ist. Ich bin nicht das große Kopfballungeheuer, deswegen war ich ein bisschen schockiert, dass der so reingeflogen ist. Es war ein kampfbetontes Spiel. Mit dem Ball ist es heute schwierig gewesen. Mit dem Ergebnis können wir heute trotzdem nicht zufrieden sein.“

Alexander Schlager (ÖFB-Tormann): „Wir können mit dem Punkt gut leben. Wir haben uns zurückgekämpft und in diesen vier Spielen alles gegeben. Diese Energie, diesen Drive nehmen wir in die nächsten Partien mit.“

PL-Profi Schlager: „Hatte mit Fußball wenig am Hut“

Xaver Schlager (ÖFB-Teamspieler): „Diese Partie war meiner Meinung nach schwerst am Limit. Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen, mit Fußball hatte das wenig am Hut. Das war eigentlich nur Ball nach vorne schießen, kämpfen und hoffen, dass der Schiedsrichter irgendwas pfeift. Jeder, der sich das anschauen musste, tut mir leid, das war nichts. Es ist das vierte Spiel innerhalb von zwei Wochen, was ja schon ein Wahnsinn ist. Dann sagt man, man soll kraftsparend spielen, viel den Ball laufen lassen. Dann hat man einen Platz, auf dem man nicht spielen kann. Was soll ich da sagen? Da kann ich auch daheim bleiben und etwas Gescheiteres machen. Den VAR gibt es anscheinend auch nicht. Einer schlägt mich unter dem Spiel, auch wenn es nicht absichtlich ist, aber dazu hat man den VAR. Hauptsache, wir haben Spiele, Spiele. Aber wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheißegal.“

Felix Bacher (ÖFB-Teamdebütant): „Der Punkt war hart erkämpft, aber auch sehr verdient. Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert. Man kann fast sagen, wir haben zwei Punkte liegengelassen. Ich bin sehr dankbar für das Debüt und denke, ich habe es nicht so schlecht gemacht.“

Franco Foda (Kosovo-Teamchef): „Wir hatten die große Chance auf das 2:0 und die besseren Möglichkeiten, aber ich habe gewusst dass Österreich die Qualität hat, ein Tor zu erzielen. Dass es aus einem Einwurf passiert ist, ist ärgerlich. Aber ich kann auf meine Mannschaft stolz sein. Wir haben die Lehren aus dem Hinspiel gezogen und wollten tiefer spielen, aber auch in Ballbesitz nach vorne spielen, das ist uns auch gut gelungen. Österreich hatte mehr Ballbesitz, aber das wollten wir so. Letztendlich freuen wir uns über den Punkt. Die Platzverhältnisse waren nicht gut, aber für das fand ich es ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Vielleicht hätten wir den Sieg ein bisschen mehr verdient, doch man muss auch mit dem Unentschieden leben können.“

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