Erstrundenaus in Kitzbühel: Ofner scheitert an Qualifikant Struff
Nach Lukas Neumayer ist am Dienstag auch Sebastian Ofner beim ATP-Turnier in Kitzbühel in der ersten Runde ausgeschieden. Der Steirer verlor gegen den Qualifikanten Jan-Lennard Struff (GER) in zwei Sätzen mit 4:6 und 2:6.
Ofner, der zuletzt erst in der dritten Wimbledon-Runde ausgeschieden war, in Båstad aber auch gleich zum Auftakt verloren hatte, war ab dem Break zum 3:4 im ersten Satz auf der Verliererstraße. Struff servierte dann zum 6:4 aus. Wer sich ein Aufbäumen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Ofner geriet rasch mit zwei Serviceverlusten 0:3 in Rückstand, die Stimmung auf dem Center Court wurde zusehends ruhiger. Ofner gelang zwar ein Rebreak zum 1:3, verlor dann aber wieder sein Service zum 1:4. Struff nutzte seinen zweiten Matchball zum überraschend glatten Sieg.
Ofner: „Zwei Turniere auf Sand waren nicht so gut“
Ofner war danach eher ratlos. „Schwierig, die zwei Turniere auf Sand waren leider nicht so gut. Ich habe Probleme mit dem Reinkommen gehabt wieder auf Sand, das kann passieren im Sport“, sagte der 29-jährige Steirer auf ServusTV. „Ich freue mich schon wieder auf Hardcourt.“
Für Ofner bleibt das Semifinale in Kitz 2017 das mit Abstand beste Ergebnis in Tirol, in nun sieben weiteren Auftritten hat er es nie über das Achtelfinale hinausgeschafft. Den Druck, den er beim Heimturnier verspürt, machte er eher von der Form abhängig. „Ich bin leider nicht so gut drauf. Ich habe mich nicht so gut gefühlt, da ist dann mehr Druck.“ Körperlich habe er allerdings keine Probleme gehabt, auch nicht an den operierten Fersen.
(APA)
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