Themen der Woche Bilder des Tages Flugzeugabsturz in Kolumbien - Überlebender Erwin Tumiri Bolivian air technical Erwin Tumiri (R), one of the survivors of the Lamia flight that crashed last 28 November in the Colombian city of Medellín and left 71 dead, receives the medical discharge and he could leave today the hospital of the city of Cochabamba, Bolivia, 6 December 2016, in which he was hospitalized after arriving from Colombia last weekend. Bolivian air technical, survivor of the air accident in Colombia, receives the medical discharge !ACHTUNG: NUR REDAKTIONELLE NUTZUNG! PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY 20161206-636166404049106307

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Erwin Tumiri überlebt nach Chapecoense-Flugzeugabsturz auch Busunglück

via Sky Sport Austria

Ein Überlebender des Flugzeugunglücks des brasilianischen Fußballvereins Chapecoense ist dem Tod ein zweites Mal von der Schaufel gesprungen. Erwin Tumiri überlebte am Dienstag ein schweres Busunglück in Bolivien mit mindestens 20 Toten und Dutzenden Verletzten, wie bolivianische Medien berichteten. Vor fünf Jahren war Tumiri einer von nur sechs Überlebenden eines Flugzeugabsturzes in Kolumbien, bei dem große Teile der Mannschaft von Chapecoense ums Leben kamen.

“Ich kroch hinaus, setzte mich und sagte: “Wieder – ich kann es nicht glauben””, zitierte die Zeitung “Los Tiempos” Tumiri. Seine Schwester Lucía erzählte “El Deber”, dass ihr Bruder nur leichte Verletzungen habe und zur Behandlung im Krankenhaus sei. Den Berichten zufolge ist der Bolivianer regelmäßig auf der Strecke zwischen Santa Cruz in der Tiefebene im Südosten des Landes und Cochabamba im zentralen Hochland unterwegs und war auf dem Weg zur Arbeit, als der Bus auf der Höhe von Colomi 150 Meter in die Tiefe stürzte.

Am 28. November 2016 war der Tumiri Teil der Crew des Flugzeugs mit der Mannschaft von Chapecoense an Bord gewesen, das auf dem Weg nach Medellín zum Final-Hinspiel um die Copa Sudamericana, dem Südamerika-Pokal, in Kolumbien abstürzte. 71 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter fast alle Spieler sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten.

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(APA/dpa)

Artikelbild: Imago