Europacup-Aus: Austria Wien war zweitschwächstes Team der Conference League
Mit nur zwei Punkten und zwei Toren schied Austria Wien in der Conference League als Tabellenletzter in einer Gruppe mit Villarreal, Hapoel Beer Sheva und Lech Posen aus. Ein Blick auf die Endtabellen aller acht Gruppen zeigt: Austria Wien beendete die Gruppenphase als das zweitschwächste Team des Bewerbs.
Neben der Austria holten vier weitere Teams ebenfalls nur zwei Punkte: FS Riga, die Shamrock Rovers, Steaua Bukarest und Rapid-Bezwinger FC Vaduz. Das Austria-Torverhältnis von 2:15 wurde nur von Steaua Bukarest unterboten, die ein Torverhältnis von 3:18 aufweisen.
Besonders in den drei Auswärtspartien gegen Villarreal (0:5), Lech Posen (1:4) und Hapoel Beer Sheva (0:4) konnte die Austria ihre internationale Tauglichkeit nicht unter Beweis stellen.
Braunöder: „Haben gesehen, dass uns international noch einiges fehlt“
Ordentliche Heimauftritte
In den Heimspielen boten die Veilchen hingegen über weite Strecken ordentliche Leistungen und holten beim 1:1 gegen Posen und dem 0:0 gegen Beer Sheva die einzigen beiden Punkte.
Auch gegen Favorit Villarreal hielt man beim 0:1 im international so genannten „Viola Park“ über lange Zeit gut mit und musste erst kurz vor Schluss den Gegentreffer hinnehmen.
Finanzielles Trostpflaster
Neben der sportlichen Enttäuschung hat sich die Teilnahme an der Conference League für die klamme Austria zumindest finanziell gelohnt. Als Antrittsgeld in der Gruppenphase erhielten die Veilchen den Grundbetrag von 2,94 Millionen Euro. Hinzu kommen durch die beiden Remis jeweils 166.000 Euro an Prämien.
Unter dem Strich hätte sich die Austria von der Europacup-Saison aber mehr erhofft. „Zwei Zähler sind nach unseren Auftritten zu wenig, aber es fehlt uns auf diesem Niveau vor allem an der Kaltschnäuzigkeit“, fasste Manfred Fischer die internationale Reise der Violetten zusammen.
Austria im Rennen um die Top 6 gefordert
Nächste Saison möchten die Veilchen am liebsten einen neuen Anlauf im internationalen Geschäft nehmen. In der Liga befindet sich die Elf von Trainer Manfred Schmid gerade mitten im Kampf um die Top 6.
Den nächsten Schritt Richtung Europacup wollen die Veilchen am Sonntag gehen. Dann gastiert die Austria bei der formstarken WSG Tirol in einem richtungsweisenden Duell um die obere Tabellenhälfte.
https://www.skysportaustria.at/tatar-fuerchte-dass-es-ein-singulaeres-jahr-fuer-die-austria-in-europa-war/
Bild: GEPA