Europacup-Reform: Bundesliga-Fünfter mit Chance auf Champions League

Reicht Platz fünf in der Deutschen Bundesliga für die Champions League, Platz acht für die Conference League? Fast die halbe Liga  könnte nächstes Jahr im Europacup spielen.

Die Aufstockung der Champions League zur Saison 2024/25 bietet zusätzliche Chancen zur Teilnahme, auch für die deutschen Klubs. Diese Übersicht zeigt die wahrscheinlichen Szenarien auch für die Europa League und die Conference League.

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Wie ist die Ausgangslage?

Zur kommenden Saison werden die Champions League, Europa League und Conference League von 32 auf 36 Mannschaften aufgestockt. Die Bundesliga kann sich zusätzliche Startplätze sichern.

Was muss passieren, damit Platz fünf in der Bundesliga für eine Champions-League-Teilnahme reicht?

Von den insgesamt vier zusätzlichen Königsklassen-Tickets vergibt die UEFA zwei an die Ligen, die in der laufenden Saison im Europacup am besten abschneiden. In diesem Ranking liegt Deutschland (14,500 Punkte) auf Rang zwei hinter Italien (15,571). Sollte dies auch am Ende der Saison so sein, würde Platz fünf in Deutschland die Champions-League-Qualifikation bedeuten. Allerdings hat die englische Premier League (13,875) mit sechs Klubs noch einen mehr im Rennen und setzt die Bundesliga-Klubs damit unter Druck.

Was ist mit der Europa League und der Conference League?

Grundsätzlich spielen der Sieger des DFB-Pokals und der Bundesliga-Fünfte in der Ligaphase der Europa League, der Sechste startet in der Playoff-Runde zur Conference League. Doch es könnte Verschiebungen geben. Sollte Bayer Leverkusen den Pokal gewinnen und sich über die Liga wie erwartet für die Champions League qualifizieren, dann spielt der Tabellensechste in der Europa League. Der Siebte würde dann die Playoff-Runde zur Conference League bestreiten.

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Und wenn fünf deutsche Teams in der Champions League spielen?

Dann könnte Rang acht für eine Europacup-Teilnahme reichen. Wenn Leverkusen den Pokal gewinnt, aber in der Champions League antritt, wären die Klubs auf Rang sechs und sieben für die Europa League qualifiziert. Der Achte, aktuell Werder Bremen, würde in die Playoffs der Conference League rutschen.

Welche Folgen hat die Reform für Österreich?

Für die heimische ADMIRAL Bundesliga ist ein zusätzlicher Startplatz kein Thema, allerdings ändert die Reform auch die Setzung in den einzelnen Qualifikationsrunden. Der Meister startet wie gehabt in der CL-Gruppenphase, der Vizemeister steigt nominell in der zweiten von vier Qualifikationsrunden des Platzierungsweges ein.

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Neben dem Cupsieger oder alternativ Dritten der Liga (Einstieg im Europa-League-Playoff) steigt auch der als Vierter gereihte Verein neuerdings in der Europa-League-Qualifikation ein, konkret in der zweiten Qualirunde. Der fünfte rot-weiß-rote Teilnehmer beginnt wie gehabt in der zweiten Runde der Conference-League-Quali.

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(SID/Red.)

Beitragsbild: Imago.