Miroslav Klose als Trainer des SCR Altach

Ex-Altach-Trainer Klose will „so schnell wie möglich“ zurück in den Job

Der deutsche Rekordtorschütze Miroslav Klose strebt „so schnell wie möglich“ zurück in den Trainerjob. „Es heißt, wenn man lange zu Hause sitzt, fällt einem die Decke auf den Kopf. Demzufolge ist sie bei mir schon längst draufgefallen“, sagte der 45-Jährige lachend dem Münchner Merkur.

Klose ist seit seinem Abschied von Bundesligist Altach im März 2023 vereinslos. Zuletzt scheiterte ein Engagement beim 1. FC Kaiserslautern, für den Klose einst in der Bundesliga stürmte.

„Leider hat es nicht mit einer Rückkehr funktioniert. Dimitrios Grammozis hat das Rennen gemacht. Ich wünsche ihm nur das Allerbeste“, sagte der Ex-Altach-Coach: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen, weil ich es meiner Meinung nach sehr intensiv und gut gemacht habe.“

Klose: „Es muss passen“

Allzu hohe Ansprüche an seine neue Aufgabe habe er nicht, betonte Klose. „Es muss halt passen.“ Er sei „keiner, der Zeit einfordert, bis gute Ergebnisse und eine sportliche Weiterentwicklung zu sehen sind. Denn Zeit bekommt kein Trainer“. Auch in die 2. Deutsche Bundesliga oder erneut ins Ausland würde er gehen, sagte der Weltmeister von 2014.

„Irgendwann“, da ist er sich sicher, werde man ihn wieder in der Deutschen Bundesliga sehen: „Ich weiß nicht, wann genau. Aber der Moment wird kommen.“

In 24 Pflichtspielen beim SCR Altach kam Klose auf fünf Siege, fünf Unentschieden und 14 Niederlagen (Bundesliga und ÖFB-Cup).

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(SID) / Bild: GEPA