SANKT POELTEN,AUSTRIA,01.MAR.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs WAC Wolfsberg. Image shows head coach Ferdinand Feldhofer (WAC). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Ex-Hütteldorfer Feldhofer trifft jetzt als Trainer auf Rapid

via Sky Sport Austria

Im Februar kehrte der ehemalige Sturm- und Rapid-Verteidiger Ferdinand Feldhofer in die Bundesliga zurück, als Trainer des Wolfsberger AC. Dieses Wochenende (am Smastag ab 16.00 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 HD – mit Sky X kannst du die Spiele bequem live streamen – monatlich kündbar) trifft Feldhofer auf seinen Ex-Klub Rapid Wien.

Der 40-jährige Steirer kam in seiner aktiven Spielerkarriere auf insgesamt 277 Spiele in Österreichs höchster Spielklasse. In diesen Einsätzen konnte Feldhofer 13 Treffer verzeichnen, unter anderem auch das entscheidende Tor zur Meisterschaft für Rapid Wien in der Saison 2004/05. Der damals 25-Jährige verlängerte eine Freistoßflanke von Andreas Ivanschitz mit einem nicht zu definierbaren Körperteil, vielleicht war es der Rücken, vielleicht war es die Schulter – egal, ins Tor.

Feldhofers Meistertor 2004/05:

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Feldhofer auf der Trainerbank:

Im Sommer 2013 beendete Ferdinand Feldhofer mit 33 Jahren seine aktive Spielerkarriere bei Sturm Graz. Der Fußball ließ ihn jedoch nicht los. In der darauffolgenden Zeit absolvierte Feldhofer die Trainerausbildung und sitzt jetzt mit einer UEFA-Pro-Lizenz auf der Trainerbank. Im Jahr 2015 unterschrieb der Coach-Neuling einen Vertrag beim Regionalligisten SV Lafnitz. Dort absolvierte Feldhofer 54 Spiele als Trainer und sorgte dafür, dass Lafnitz in der Saison 2017/18 auf Rang 1 der Tabelle in die zweite Liga aufsteigen konnte. Sein bisher größter Erfolg als Trainer.

Nachdem der WAC und Ex-Coach Gerhard Struber im November 2019 nach nur 21 bestrittenen Spielen getrennte Wege gingen, war mit Feldhofer schnell eine adäquate Lösung gefunden. Struber kehrte Wolfsberg den Rücken und entschied sich für ein Engagement bei FC Burnsley. Unterdessen unterschrieb Feldhofer bei den Wolfsbergern einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Seit Amtsantritt bestritt Ferdinand Feldhofer drei Spiele als WAC-Coach von denen er zwei gewinnen konnte und eines verlor. Dabei kassierten die Wolfsberger 2 Gegentore, erzielten jedoch 7 Tore.

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Momentan rangieren Feldhofer und sein WAC auf Rang 4, nur zwei Zähler hinter dem dritten Platz und konnten den Fixplatz für die Meistergruppe festigen. Jetzt kommt mit Rapid Wien der Drittplatzierte und mit einem Sieg könnte der WAC noch an Feldhofers Ex-Klub vorbeiziehen.

Artikelbild: GEPA Pictures