Ex-Ried-Manager Stefan Reiter über die Trennung von seinem “Herzensverein”

via Sky Sport Austria

Knapp eine Woche nach dem Aus als Ried-Manager hat sich Stefan Reiter erstmals ausführlich über die Trennung geäußert. Der 56-Jährige war über 20 Jahre bei den Innviertlern tätigt. Er schaffte mit seinem “Herzensverein” zweimal den Aufstieg in die österreichische Bundesliga (1995 und 2005) und holte zweimal den nationalen Pokaltitel (1998 und 2011).

Reiter: “Es war nicht die SV Reiter Ried”

Für Reiter kam die Trennung nicht überraschend. Bereits zu Beginn des letzten Jahres sah sich der Verein nach einem neuen Manager um. “Ich habe den Vorstand darauf hingewiesen, dass es hohe Wellen schlagen kann, wenn so etwas öffentlich wird. Mir wurde gesagt, dass man sich umsieht, das aber nicht heißt, dass der Verein jemanden verpflichtet”, sagte Reiter.

Reiter über die Trennung

Reiter will “seine Mannschaft” auch in den kommenden Jahren verfolgen: “Mein Herz wird auch in den nächsten Jahrzehnten der SV Ried gehören.”

Seine Zukunft sieht Reiter nicht als Bundesliga-Präsident. “Ich strebe nicht an, Bundesliga-Präsident zu werden. Im Fußball bleibe ich gern, es muss aber nicht sein”, winkte Reiter ab.

Die SV Ried präsentierte mit Franz Schiemer bereits einen Nachfolger.