Ex-Salzburger Prevljak: „Hatte Pech, Dabbur und Haaland vor mir zu haben“
Nach viereinhalb Jahren in Österreich hat Smail Prevljak in Belgien einen Neustart gewagt: Beim Erstligisten KAS Eupen kann der ehemalige Salzburg- und Mattersburg-Stürmer eine starke Bilanz vorweisen. Auf seine Zeit in Salzburg blickt er dennoch ohne Wehmut zurück.
„In Salzburg hatte ich leider das Pech, zuerst Munas Dabbur und dann Erling Haaland vor mir zu haben und mit denen um einen Stammplatz zu kämpfen. Aber im Fußball gehört das dazu, jeder will spielen“, erklärt der Offensivspieler im Interview mit transfermarkt.at. Die folgende Reservsitenrolle sei daher „zu wenig für meinen Anspruch, den ich selbst an mich habe“ gewesen.
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Im Winter 2020 folgte schließlich die Leihe in die Jupiler Pro League, wo Prevljak auf Anhieb überzeugte: Vier Treffer erzielte er in den ersten fünf Spielen, ehe die Saison abgebrochen wurde: „In erster Linie ging es mir um Spielpraxis. Aber natürlich wusste ich auch um die internationale Bedeutung der belgischen Liga und auch um die Situation der KAS Eupen. Glücklicherweise kam dann im Sommer der fixe Transfer zustande“, erklärt Prevljak, der außerdem die familiäre Athmosphäre in der deutschsprachigen Stadt schätzt.
Top-Liga bleibt Prevljaks langfristiges Ziel
Auch in der aktuellen Spielzeit knüpft der fünffache bosnische Teamspieler an die ersten Monate an: Der Stürmer erzielte bislang 13 Saisontore und wurde im vergangenen Januar ligaweit zum Spieler des Monats gewählt. Wenig überraschend daher, dass der 28-fache Bundesliga-Torschütze mit dem Sprung in eine größere Liga liebäugelt: „Ich fühle mich in Eupen sehr wohl und möchte so viel spielen und so viele Tore wie möglich schießen. Aber natürlich habe ich den Ehrgeiz, irgendwann in einer der Top-Ligen zu spielen.“
(Red.)
Beitragsbild: Imago.
