Inmitten der Vorwürfe gegen Manchester City hat Roberto Mancini die "Causa Doppelvertrag" heruntergespielt und sich von

Ex-Trainer Mancini über City-Vorwürfe: „Deren Problem, nicht meins“

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Inmitten der Vorwürfe gegen Manchester City hat Roberto Mancini die „Causa Doppelvertrag“ heruntergespielt und sich von seinem früheren Arbeitgeber distanziert. „Das ist deren Problem, nicht meins“, sagte der heutige Nationaltrainer Italiens, der die Erfolgsära eingeleitet und den Skyblues 2012 den ersten Meistertitel nach 44 Jahren beschert hatte.

Dies sei „keine Angelegenheit, die mich beunruhigt. Es ist nichts Neues, denn diese Angelegenheit wird seit vier oder fünf Jahren diskutiert“, sagte der 61-Jährige am Montag. ManCity sei „nicht für schuldig befunden, und der angebliche Doppelvertrag geht mich nichts an.“

Der englische Vizemeister, sieht sich mit Vorwürfen über Verstöße gegen die Finanzregeln konfrontiert, ist britischen Medien zufolge in allen bis auf einen der 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden. Die Vorwürfe zielen auf das Geschäftsgebaren der Klubbesitzer aus Abu Dhabi von 2009 bis 2018 ab.

Finanz-Verstöße: ManCity in 114 Anklagepunkten schuldig

Mancini zwischen 2009 und 2013 City-Trainer

Mancini trainierte City von 2009 bis 2013. Dem Nachrichtenmagazin Spiegel zufolge, das die Ermittlungen der Premier League ins Rollen gebracht hatte, soll er einen Großteil seiner Vergütung über einen „fiktiven Beratervertrag“ erhalten haben. Neben seiner Tätigkeit als City-Coach beriet der Italiener in seiner Amtszeit einen Klub aus Abu Dhabi.

ManCity werden 80 Verstöße gegen Finanzvorschriften vorgeworfen, außerdem 35 Verstöße wegen mangelnder Kooperation bei einer Untersuchung der Premier League. Eine Mitteilung der Liga liegt noch nicht vor. City hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Klubchef Khaldoon Al Mubarak sagte am Samstag, er sei zuversichtlich, die Unschuld des Vereins beweisen zu können. Im Falle einer Verurteilung nach einem möglichen Berufungsverfahren drohen empfindliche Sanktionen, die von hohen Punktabzügen über die Aberkennung von Titeln bis hin zum Ausschluss aus der Premier League reichen könnten.

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