BARCELONA, SPAIN - MARCH 07:.Players of FC Barcelona, Barca during the Liga match between FC Barcelona and Real Sociedad at Camp Nou on March 07, 2020 in Barcelona, Spain.  DAX/ESPA-Images Barcelona USA - ZUMAcs12 20200307zafcs12055 Copyright: xESPAxPhotoxAgencyx

FC Barcelona spart durch Gehaltskürzungen 16 Mio. Euro im Monat

via Sky Sport Austria

Durch die vorübergehende Gehaltskürzung von 70 Prozent bei den Fußball-Profis wegen der Corona-Krise wird der FC Barcelona 14 Millionen Euro im Monat sparen. Das verriet Clubpräsident Josep Bartomeu am Dienstag in einem Interview.

Da auch alle anderen Sportler des Vereins 70 Prozent, darunter die Spieler der Basketball- und Handball-Teams, weniger Geld bekommen würden, werde man die Ausgaben um insgesamt 16 Millionen Euro reduzieren.

Barcelona-Stars verzichten auf 70 Prozent ihres Gehalts

“Die Situation ist schwierig”

“Wenn der Alarmzustand (in Spanien) einen Monat dauert, würde das in der Praxis eine Kürzung der Jahresgehälter um 5,75 Prozent bedeuten”, sagte der Clubboss. Bartomeu erklärte, man rechne damit, dass der seit dem 15. März geltende Alarmzustand “höchstens zwei Monate” anhalten werde. In dem Fall würden alle Sportler des Clubs auf 11,5 Prozent des Jahresgehalts verzichten müssen. “Die Situation ist schwierig. Man musste Maßnahmen ergreifen.”

Die Spieler des Titelverteidigers werden laut Bartomeu auf zusätzliche zwei Prozent des Gehalts verzichten, damit die Clubmitarbeiter, die von der vom katalanischen Verein verkündeten Kurzarbeit betroffen sind, weiter ihr komplettes Gehalt erhalten.

In einem am Montag auf Instagram geposteten Statement hatte Barca-Topstar Lionel Messi Medienberichte bestritten, wonach sich die Profis der Kürzung lange widersetzt hätten. “Wir sind uns alle völlig darüber im Klaren, dass es sich um eine außergewöhnliche Situation handelt”, betonte der Argentinier. Gegenüber “Catalunya Radio” beteuerte auch Bartomeu, dass die Spieler “sich niemals geweigert haben, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren.”

kombi-sky-startseite

(APA)

Beitragsbild: Imago