Felbermayr nach F1-Academy-Debüt: „Habe mehr erwartet“

Eine Top-fünf-Platzierung am ersten Wochenende in der F1 Academy – die Oberösterreicherin Emma Felbermayr hat in Shanghai ihr Potenzial erkennen lassen.

Für die 18-Jährige selbst war Rang fünf am Sonntag jedoch nicht genug. Ihr Debüt bezeichnete Felbermayr in einem Interview auf der Website der Frauen-Rennserie als „ordentlich“, sagte allerdings auch: „Definitiv nicht das, wofür ich hier bin, weil die Tests waren recht gut und ich habe mehr erwartet.“

Beim ersten Rennen am Samstag war Felbermayr aus der ersten Startreihe sukzessive zurückgefallen, ehe eine Kollision mit der Schweizerin Tina Hausmann in der letzten Runde ihr die Punkte kostete. Sie wurde schließlich nur Elfte. „Es ist sehr schade, dass ich rausgedrängt wurde“, sagte Felbermayr. „Aber es war mein Fehler, so weit hinten zu stehen, nachdem ich von Platz zwei gestartet bin. Wenn man ganz hinten steht, ist es immer gefährlich.“

Top drei im Visier

Die Welserin war eine von sieben Pilotinnen, die das erste Academy-Rennen bestritten. Die fehlende Routine sei durchaus ein Problem gewesen, erklärte Felbermayr, die zuvor im Kartsport erste Erfahrungen gesammelt hatte. „Die ganze Situation war anders. Ich hatte vor dem Qualifying nicht viel Zeit zum Testen, daran muss ich mich auch erst einmal gewöhnen“, sagte die Sauber-Pilotin. „Ich habe an diesem Wochenende eine Menge gelernt. Aus dem Kartsport weiß ich, dass ich so aggressiv wie möglich sein muss, und jetzt muss ich mich manchmal etwas mehr zurücknehmen.“

Weiter geht es in der F1 Academy am Karwochenende (18. bis 20. April) in Saudi-Arabien. „Jeddah ist eine völlig andere Strecke“, merkte Felbermayr über den Straßenkurs an. Ihr Ziel? „Ich hoffe, dass ich noch besser abschneide als die Top fünf. Wir sind hier, um in die Top drei zu fahren, und ich glaube, dass der Speed dafür nicht allzu schlecht ist.“

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(APA) / Bild: Imago