Feller nur auf Rang 14 – ÖSV-Herren in engem Madonna-Slalom im Hintertreffen
Die Österreicher liegen beim Weltcup-Nachtslalom in Madonna di Campiglio nach einem ersten Durchgang mit engen Zeitabständen nicht im Spitzenfeld.
Bester ÖSV-Mann vor der Entscheidung (21.00 Uhr) war als lediglich 14. Manuel Feller mit 0,75 Sekunden Rückstand. Michael Matt belegte Zwischenrang 17. Marco Schwarz verpasste 2,13 Sek. zurück das Finale der Top 30. Den überraschend führenden Finnen Eduard Hallberg und seine ersten acht Verfolger trennten nur 0,52 Sek.
Der in Levi drittplatzierte Hallberg führt vor dem Schweizer Tanguy Nef (+0,16 Sek.), dem Franzosen Clement Noel (0,23) und den Norwegern Henrik Kristoffersen (0,29), Timon Haugan (0,32) und Atle Lie McGrath (0,35). Mit Johannes Strolz (1,17) qualifizierte sich noch ein dritter Österreicher für das Finale. Der mit Startnummer zwei gestartete Fabio Gstrein, Dominik Raschner und Joshua Sturm schieden aus. Simon Rueland und Jakob Greber müssen wie Schwarz im Finale zuschauen.
Ex-Madonna-Sieger Schwarz „einfach schlecht“
Der vor Weihnachten mit zwei Siegen (RTL, Super-G) aufzeigende Schwarz kam auf der eisigen „Canalone Miramonti“ überhaupt nicht perfekt ins Carven. „Das hat nicht viel mit Slalomfahren zu tun gehabt. Ich glaube, ich bin einfach nicht ganz sauber skigefahren, am Material hat es nicht gelegen, da muss ich mich selber bei der Nase nehmen, das war einfach schlecht“, sagte Schwarz.
Nach guten Trainingsfahrten hatte sich der Madonna-Sieger von 2023 auch im Slalom eine Steigerung erhofft, das Vorhaben muss er auf das Wochenende verschieben. „Abhaken, in Adelboden geht es weiter.“ In der Schweiz stehen ein Riesentorlauf und ein Slalom auf dem Programm.
(APA)/Bild: GEPA
