Ferrari-Teamchef Vasseur poltert: Strafe gegen Red Bull zu gering
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat die für die Saison 2023 ausgesprochene Strafe gegen Red Bull als zu gering kritisiert.
Dabei bezog sich der 54-jährige Franzose auf die Tatsache, das Red Bull trotz der verhängten Strafe die Frühphase der neuen Saison dominiert und bislang alle drei Rennen gewonnen hat. „Ich bin immer noch davon überzeugt, dass die Strafe sehr gering war. Wenn man bedenkt, dass das Auto über den Saisonverlauf um rund eine Sekunde verbessert wird, dann sind zehn Prozent nur 0,1 Sekunden“, erklärte Vasseur in einer Medienrunde.
Ferrari weit hinter Red Bull
Red Bull hatte nach einem Eingeständnis für einen „geringfügigen Verstoß“ beim Kostendeckel 2021 eine Geldstrafe von sieben Millionen Dollar sowie eine zehnprozentige Reduzierung der Windkanalzeit im Zeitraum von zwölf Monaten für 2023 erhalten. Sportlich gesehen hat diese Strafe allerdings bislang offensichtlich noch keine Auswirkungen gehabt. Insgesamt haben die Red-Bull-Piloten bereits 123 Punkte eingefahren, Ferrari hingegen erst 26.
„Ich will nicht sagen, das Red Bull keinen guten Job gemacht haben, denn ehrlich gesagt haben sie einen sehr guten Job am Auto gemacht. Ich versuche nicht, eine Entschuldigung für den Abstand zu finden, aber wenn Sie mich fragen, ob die Strafe zu gering ist, sage ich ganz klar ja“, betonte der Teamchef der Scuderia. Ferrari will bereits in Imola (am 21. Mai LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport F1) ein größeres Upgrade-Parket mitbringen.
(Peer Kuni – skysport.de)
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