Michael Masi AUS, FIA Race Director, F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 15, 2021 in Silverstone, Great Britain. Photo by HOCH ZWEI Silverstone Great Britain *** Michael Masi AUS, FIA Race Director , F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 15, 2021 in Silverstone, Great Britain Photo by HOCH ZWEI Silverstone Great Britain

FIA-Renndirektor erläutert Gründe für Hamilton-Strafe

via Sky Sport Austria

Der Crash zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen in Silverstone erhitzt weiter die Gemüter. Nun hat sich FIA-Renndirektor Michael Masi eingeschaltet und die lasche Strafe für Unfall-Verursacher Hamilton erklärt.

In der ersten Runde beim Großen Preis von Großbritannien kam es zum vielleicht kontroversesten Zwischenfall der laufenden Rennsaison. Hamilton touchiert in einer Kurve mit seinem Vorderrad den Hinterreifen von WM-Leader Verstappen. Der dreht sich, rauscht gegen die Bande und kann das Rennen nicht fortsetzen. Hamilton wiederum schnappt sich den GP-Sieg und holt 25 Punkte auf seinen Widersacher auf.

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Nach der medialen Kritik an den Stewards, die für die lasche Strafe verantwortlich sind, hat sich nun auch der FIA-Renndirektor Masi zum Urteil geäußert. Nach dem Sicherheitsbeauftragten der Formel 1 sei die Strafe angemessen. “Wenn ich mir den Unfall angucke, stimme ich den Stewards und ihrer verhangenen Strafe zu”, erklärte Masi in einem Statement.

Masi erklärt Urteil der Stewards: “Nur den Vorfall beurteilen”

Bei der Bewertung der Szene spiele der Ausgang keine Rolle, sondern nur die Aktion selbst. “Einer der großen Teile des Stewardings, der seit vielen, vielen Jahren ein Grundpfeiler darstellt, ist, dass man bei einem Vorfall nicht die Konsequenzen bedenken sollte”, meint der 42-Jährige. Gemeint ist damit, dass der Unfall das Rennende für Verstappen bedeutete und der Fahrer daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden musste.

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Masi erklärte weiter, dass Hamilton durchaus die überwiegende Schuld an dem Vorfall hätte, da er in der Kurve mehr Richtung Curves hätte ausweichen können. Eine Absicht liege demnach aber nicht vor. “Er hätte sich weiter reinlegen können und das hätte vielleicht das Ergebnis verändert, aber das wissen wir nicht – wir müssen den Vorfall selbst beurteilen”, fügte Masi abschließend an.

(skysport.de) / Bild: Imago