Mpasi WM FIFA

FIFA dementiert unerlaubte Einsätze von WM-Goalie

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Die FIFA hat Medienberichte dementiert, wonach der kongolesische Torhüter Lionel Mpasi vor und während der WM im Sommer nicht spielberechtigt gewesen sei.

„Die FIFA kann bestätigen, dass es bei den Spielen der DR Kongo gegen Jamaika und bei der anschließenden FIFA-Weltmeisterschaft 2026 keine Probleme hinsichtlich der Spielberechtigung gab“, betonte der Fußball-Weltverband auf Anfrage.

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Hintergrund waren Medienberichte der „New York Times“ und der französischen Zeitung „Le Monde“. Demzufolge sei Mpasi, der einst französischer U17-Nationalspieler war, vor der WM nicht spielberechtigt gewesen. DR Kongo hatte sich das Ticket für das Turnier Ende März im Interkontinental-Playoff gegen Jamaika geholt.

Nigerias Protest

Den Stein ins Rollen gebracht hatte eine Beschwerde des nigerianischen Fußballverbandes. Die Nigerianer hatten in der afrikanischen WM-Qualifikation im November 2025 gegen DR Kongo verloren und bezogen sich mit ihrem Einspruch auf die Zeit noch vor dem entscheidenden Play-off des Siegers gegen Jamaika. Nach der Beschwerde Nigerias habe die FIFA laut den Medienberichten intern festgestellt, dass DR Kongo die für den Verbandswechsel erforderlichen Unterlagen nie fertiggestellt habe.

Sanktionen gab es nicht. Stattdessen spielte Mpasi, der in Frankreichs Ligue 1 bei Le Havre unter Vertrag steht, auch bei der WM in allen vier Partien für das afrikanische Land. Die FIFA-Disziplinarkommission habe sich mit einer Beschwerde des nigerianischen Fußballverbandes beschäftigt, die als unzulässig zurückgewiesen worden sei, hieß es nun vom Weltverband.

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