Finaleinzug: Sinner bezwingt Shelton

Der Vorjahressieger aus Italien setzte sich in Melbourne gegen den Überraschungshalbfinalisten Ben Shelton aus den USA mit 7:6 (7:2), 6:2, 6:2 durch. Am Sonntag  kommt es somit zum Duell zwischen den beiden topgesetzten Spielern im Turnier.

Sinner, der im vergangenen Jahr weite Teile der Saison dominierte, will in Melbourne seinen insgesamt dritten Grand-Slam-Titel gewinnen. Anders als Zverev hat der Weltranglistenerste, der in seinem Match zunehmend körperliche Probleme zu haben schien, beide seiner bisherigen Major-Finals für sich entschieden.

Gegen Shelton, gegen den Sinner nun fünf von sechs Partien gewonnen hat, startete der 23-Jährige holprig. Shelton brachte den Italiener mit seinem variablen Spiel aus dem Konzept und schnappte sich gleich zwei Breaks. Doch Sinner konnte sich auf seine Nervenstärke verlassen, wehrte mehrere Satzbälle ab und gewann einen Durchgang, in dem er nie wie der bessere Spieler ausgesehen hatte.

Gegen Zverev im Finale

Anschließend schien der Widerstand des ein Jahr jüngeren Shelton gebrochen. Sinner zog von nun an sein Spiel durch. Shelton sorgte immerhin noch für einen Lacher, als er erklärte, dass ein Vogel über dem Platz sein Geschäft verrichtet habe – und die Exkremente mit einem Handtuch entfernen ließ. Der US-Amerikaner hatte erst zum zweiten Mal das Halbfinale bei einem Grand Slam erreicht.

Zverev dank Djokovic-Aufgabe im Finale der Australian Open

Sinner kam wie Zverev relativ glatt durch das Turnier – nach mehreren Behandlungen stellt sich nun aber doch die Frage nach seiner Fitness vor dem Finale.

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(SID) Foto: Imago